Recruiting zwischen Diversität und Männerquote – Wie gute Teams wirklich entstehen

Shownotes

Frauenquote, Männerquote, Diversität und Recruiting: In dieser Folge von „Katjes packt aus“ sprechen Linda Zervakis, Bastian Fassin und Tobias Bachmüller offen über Gleichberechtigung, Frauen im Marketing, Männerquoten und die Realität hinter Diversity in Unternehmen. Warum bestand das Katjes-Marketingteam fast nur aus Frauen? Wurden bewusst mehr Männer eingestellt? Brauchen Unternehmen Quoten? Und wie verändert Diversität wirklich die Zusammenarbeit, Produktentwicklung und Unternehmenskultur? Außerdem geht es um Bewerbungsgespräche, Hiring-Tipps, Führung und Unternehmenskultur.

Ein ehrliches Gespräch über Gender-Debatten, Karriere, Unternehmertum und moderne Arbeitskultur – mit vielen überraschenden Aussagen.

Viel Spaß mit der Folge!

Produziert von Podstars by OMR

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00:00:00: Uns ist irgendeine Aktivität, die jemand gemacht hat.

00:00:02: Schon im Rekoting ist das wichtiger als die Examsnote.

00:00:06: Wenn wir sagen, wir lieben Menschen ja aber auch die Vielgeschaltigkeit von Menschen und die Vielgestaltigkeit der Teams.

00:00:14: Ich bin total für Quoten!

00:00:15: Warum?

00:00:16: Weil Quoten dich dann doch zwingen dazu...

00:00:20: Ich verrate mal jetzt auch einen Kriterium, warum wird es leicht tun mit Einstellung.

00:00:38: Zwei Wochen sind wieder rum Deswegen wird es Zeit für Cudges-Pakt aus.

00:00:42: Ich bin Linda Zervakis und heute gibt's ein Thema zu dem, da bin ich sicher hat jeder eine Meinung.

00:00:48: Es geht um Geschlechterquoten und Diversität.

00:00:52: Und wenn man bisschen drauf rum denkt dann stellt sich schnell die Frage was passiert eigentlich in der Praxis Wenn ein Unternehmen wirklich versucht Teams umzustellen?

00:01:03: Es gab ne zeitlang sehr viele Frauen im Marketing Und dann wurde entschieden, wir müssen das ein bisschen ändern.

00:01:09: Wir müssen da ein bisschen mischen und die Frage ist warum?

00:01:14: Und hat es was gebracht?

00:01:15: Mit den beiden, die das entschieden haben mit denen spreche ich ihr kennt sie bereits Bastian Fassin und Tobias Bachmüller.

00:01:21: Hallo schön dass Sie wieder da sind.

00:01:24: Ich habe gerade gesagt, Sie sind der Entscheider sind ja beide in der Führungsposition.

00:01:30: Was würden Sie sagen, wo unterscheiden sie sich am meisten?

00:01:32: Auch wieder Warmabfrage.

00:01:34: Wo unterscheinen wir beiden uns am meisten?

00:01:36: ... Ja, im Führungsstil!

00:01:38: Im Führunstil...

00:01:42: Ich hab jetzt mehr Zeit nachzudenken.

00:01:46: Also ich sag mal, da werden Sie überlegen.

00:01:49: Ich glaub gar nicht so viel.

00:01:51: Wieso nicht?

00:01:53: Wir haben weiß auch nicht.

00:01:54: Es ist wahrscheinlich wenn man schon so lange macht oder Ich kontrollier vielleicht weniger.

00:01:59: Achso,

00:01:59: ich dachte Sie kontrollieren mehr Herrn Fassin?

00:02:01: Nee,

00:02:02: nee das ist umgekehrt!

00:02:06: Vielleicht ist es wirklich so ein bisschen wie ein altes Ehepaar ob man will oder nicht.

00:02:10: irgendwann trägt man die gleichen Jacken und... Ja

00:02:14: es ist wirklich, das

00:02:15: ist Zufall.

00:02:16: Das ist wirklich eine schwierige Frage.

00:02:17: auch eine gute Frage.

00:02:19: glaube dass was uns einfach verbindet vielleicht kann man das sagen is den Werte gerüst Und damit ist auch die gemeinsame Führung so viel leichter.

00:02:26: also glaube, was viele nicht erwarten ist wie viel der Entscheidung wir eigentlich getrennt voneinander unabhängig.

00:02:35: Fällen und das ist auch total wichtig fürs Unternehmen damit einfach der Speed drin bleibt.

00:02:39: aber weil wir soviel Vertrauen in das Wertegerüst des anderen haben wissen wir ja kann ich viel passieren ja und ich glaube dadurch funktioniert das gut.

00:02:46: sonst würde ich sagen sind wirklich eine will lieben Marken will lieb Menschen.

00:02:52: Wir lieben kurze Meetings, wir lieben schneller Entscheidungen.

00:02:56: Also das sind viele Dinge die eher vereinen aber es möglicherweise wirklich dass alte Ehepaar sich annähert.

00:03:02: Herr Bachmüller hatte jetzt mehr Zeit zum Überlegen?

00:03:04: Wir

00:03:05: sind ja sehr erfolgreich über die letzten Jahre.

00:03:07: und da feststeh ich schon mal in einer anderen Folge gesagt die größte Gefahr ist, dass man schläfrig wird.

00:03:11: Ja so und wenn du sagst, wir mögen keine Strafe darauf achten wir schon beim Recording.

00:03:18: Wir wollen, dass das im Lebenslauf oder so uns ist.

00:03:21: Irgendeine Aktivität die jemand gemacht hat schon im Rekruting ist das wichtiger als die Examsnote.

00:03:30: am besten es beides.

00:03:31: gut und klar.

00:03:32: aber wenn wir abwägen müssen wir brauchen aktive Leute.

00:03:37: Wir führen selber aktiv, aber wenn du selber aktive Leute auch hast dann musst du da auch nicht ständig hinterhergehen.

00:03:43: Da steigen wir gleich nochmal genauer drauf ein.

00:03:46: ich habe es eben im Opening erzählt ihr Marketing-Team war lange Zeit stark weiblich geprägt.

00:03:53: und wann kam der Moment wo sie dachten wir müssen das mal bisschen durchmischen?

00:03:57: Das war ja so, ich glaub vor drei Jahren.

00:03:59: Ungefähr ... Wir hatten damals zwölf Leute im Marketing und wir haben jetzt fünfzehn.

00:04:05: Aber damals waren von zwölfen Leuten, gab's einen Mann!

00:04:09: So der arme Freddy.

00:04:11: Was

00:04:12: war

00:04:12: das Problem?

00:04:13: Also erst mal woher kommt das?

00:04:16: Tendenziell bei Süßwarn fühlen sich mehr Frauen bewerben sich schon.

00:04:20: B., im Marketing.

00:04:23: an der Uni ist beim technischen Fächern oder Finanzen, Männerüberschuss und bei Marketing ihren Frauenüberschuss.

00:04:31: Ja aber C gibt es das in jeder Abteilung, dass es ein Mechanismus das Leute The Most Of Us einstellen also das was schon da ist.

00:04:40: Es geht oft darum dass man eine Organisation dazu neigt sich selbst zu perpetuieren ja?

00:04:49: Und wenn man dann so Kreis hat von elf Metern zu einem Jungen wäre automatisch mit hoher Wahrscheinlichkeit als nächstes wieder ein Mädel eingestellt worden.

00:05:01: Und wenn wir sagen, wir lieben Menschen ja aber wir leben auch die Vielgeschaltigkeit von Menschen und wir leben die Vielgestaltigkeit

00:05:11: Aber was war denn am Ende?

00:05:13: Was hat Ihnen gefehlt?

00:05:15: oder war es dann zu einseitig, dass Sie gesagt haben jetzt die männliche Perspektive.

00:05:21: Ich war leider auf einer reinen Jungschule und deshalb weiß ich... Das fühlt sich komisch an.

00:05:31: Es ist normaler einfach im Leben und wir machen ja keine harte Quote, das Ziel war dann, dass vielleicht von zwölf'n dann vielleicht mal vier Männer sind.

00:05:41: Wir achten aber damit es nicht nur aufs Marketing gezogen ist auch sonst drauf also unter die Schatzleitung.

00:05:47: Ne,

00:05:47: wir wissen bei uns war's in der Produktion genau andersrum.

00:05:51: In der Produktion waren es viel mehr Männer Und da haben wir jetzt eine frauenkute auch in der produktion eingeführt und ich glaube das ist deswegen.

00:05:59: Auch in einer produktion.

00:06:00: es tut also plötzter Männer benehmen sich auch anders wenn frauen dabei sind.

00:06:04: ja und dass finde ich auch manchmal ganz gut, ja da ist einfach ein bisschen mehr respekt da wird auch nicht der gleiche niveau an witz gemacht sondern dann hält man sich auch mal ein bisschen zurück.

00:06:17: Es ist die Diversität, das eine.

00:06:20: Das geht ja noch weit über Geschlecht hinaus, würde ich mal sagen da haben wir noch viele andere Themen dazukommen hintergrund in welchen Verhältnissen man aufgewachsen Nationalitäten zuwarn.

00:06:31: dann gibt es hier einen Bunden.

00:06:32: aber allein erstmal nur diese beiden Themen.

00:06:36: Männer Frauen sind ne total notwendige Ergänzung vom Benehmen und wir sind auch anders.

00:06:43: Ja auch wenn man dass Vielleicht wird das auch polarisieren, wenn man ... Aber Männer und Frauen sind anders.

00:06:50: Und das ist auch gut so.

00:06:51: Das ist wichtig deswegen, dass man beide Themen dazu bringt.

00:06:56: Wir mögen Unterschiede.

00:06:58: Ist das nicht kontraproduktiv zu dem was Sie am Anfang gesagt haben?

00:07:01: Jetzt sind sie ja beide Männer in der Führungsposition und Sie haben halt gesagt, Sie ergänzen sich super weit genau.

00:07:06: Ich wäre

00:07:07: besser, ich wär ne Frau!

00:07:08: Aber ich kann's nicht ändern.

00:07:09: wir sind ja beide Gesellschaften mit mich also klar zu sagen Ähm, auch in der Führung.

00:07:16: Also bei uns auf der zweiten Ebene, also die Geschäftsführungsebene, die da mit uns das macht... Das sind auch zwei weitere Frauen und zwei weitere Männer!

00:07:24: Und das ist auch gut

00:07:24: so.

00:07:24: Also eine Drittelquote haben wir da

00:07:27: zum Beispiel?

00:07:27: Nein aber zu sagen was Sie gesagt haben, ähm, wenn das Frauenteam ja super eigentlich funktioniert, könnte man noch auch sagen, Mensch es funktioniert ja super.. Wie funktioniert

00:07:36: besser?

00:07:36: Wenn noch der... Absolut Okay, das haben sie... Ich hatte das

00:07:39: bei mir auch im internationalen Vertrieb Wir waren auch ne ähnliche Gruppes wurden immer mehr Frauen, wir haben es ja glücklicherweise sind immer mehr Männer auch dabei.

00:07:50: Man muss auch in bestimmten Bereichen sagen, sind Frauen auch besser?

00:07:54: Es ist wenn sie sich bewerben im reinen Bewerbungsprozess die am meisten bessere Noten, den zielstrebiger, die sind fleißiger.

00:08:01: das heißt Im Bewerbung Prozess ist es manchmal auch für den schwieriger sich da durchzusetzen.

00:08:09: Na ja, da muss man manchmal auch fürs schwache Geld halten.

00:08:13: Aber was muss der Mann dann mitbringen um trotzdem zu punkten?

00:08:18: Um damit zu halten.

00:08:19: Ja vielleicht muss man dann manchmal auch den Mann nehmen wenn man weiß er ist ein Tickenschwächer damit er die Gruppe weil in Summe dazu viel bringt.

00:08:29: genau wie anders rum.

00:08:30: ich möchte das gar nicht auf Frau und Mann

00:08:33: verstehe schon

00:08:33: jeder ist unterschiedlich.

00:08:35: uns geht es darum wir möchten ein Unternehmen sein dass aus unterschiedlichen Menschen besteht und das fängt beim Geschlechter an.

00:08:42: So einfach, ja?

00:08:45: Merken Sie das denn auch in der Produktentwicklung, dass es anders ist wenn sozusagen beide Geschlechter dabei sind?

00:08:52: Also ich nehme Ihnen mal ein ganz gutes Beispiel Männer und Frauen karrieren.

00:08:59: Männer, wenn sie denen sagen, es ist der nächste Karrierestritt, der auf sie wartet Dann stehen die relativ breitbar nicht da und sagen, da habe ich eh schon drauf gewartet.

00:09:09: So na Frau der sie diesen Schritt anbieten die sagt als erstes da um sich bin schon soweit

00:09:15: wirklich erfahrung machen

00:09:17: wir haben Männer und Frauen gemischt wir haben fast fünftig fünfzig.

00:09:23: Und ich möchte sagen Die frauen sind vielleicht manchmal bei der produktentwicklung etwas subtiler.

00:09:29: ja die gehen noch Die merken noch, da muss noch eine Jaws einen Hauch von dieser Richtung.

00:09:36: Und die Männer sind manchmal ... Reicht doch gut genug!

00:09:39: Ja okay, verstehe.

00:09:42: Also ich glaub diese Ergänzung ist toll.

00:09:43: Wie

00:09:43: hat das Frauenteam damals darauf reagiert?

00:09:46: Als sozusagen durchmischt wurde.

00:09:48: Gab's da Reaktionen?

00:09:50: haben sie das irgendwie beobachten können oder waren die Feind damit?

00:09:54: Ich glaube, ich fand das gut.

00:09:55: Ja?

00:09:56: Ja stopp für den Partys.

00:09:58: Wir feiern ja gerne und viel.

00:10:01: Ja, das ist besser.

00:10:04: Das

00:10:04: beginnt ja damit, dass wir beispielsweise auf der Süßwahrmesse haben eine große Firmenparty wo alle zusammen erst essen dann tanzen Ist ja schon ein bisschen komisch, ne?

00:10:15: Auf was

00:10:15: sehen wir uns?

00:10:16: der Letzte, der geht.

00:10:17: Nein!

00:10:19: Das nehmen wir immer vor, dass es früh geht aber kommt immer alles dazwischen.

00:10:24: Nein eben das ist also mit dem Partys... Wir wollen social life und wir wollen einfach normales Leben haben.

00:10:31: Ja, wir haben es schon drüber gesprochen, dass wir eher an Teamoffice glauben und dann sollen Team auch ein Team sein und nicht so eine einseitige Züchtung.

00:10:42: Vielleicht kommen wir noch drauf, aber natürlich wollen wir auch unterschiedliche Hintergründe haben.

00:10:51: Wir stellen auch ältere ein.

00:10:52: Das klingt jetzt ein bisschen komisch, aber bei Katjas Denken oft hat es Schwierigkeiten.

00:10:58: Oder wir stellen auch sehr gerne Leute ein, die schon von ihrer Muttersprache her eine zusätzliche Sprache können.

00:11:08: Das ist alles nützlich!

00:11:11: Das bildet unsere Gesellschaft ab.

00:11:12: Wir sind Konsumgüterunternehmen da wollen wir doch hier nicht so ne... Monokultur sein und mal im übertragenden Sinne zu reden.

00:11:22: Ja, also wenn sie in den Wald gehen ja wir wissen doch monokulturen sind a hässlich und wenig widerstandsfähig Und meines wollen wir nicht sein.

00:11:31: kommen wir auf das bewerbungsgespräch was ihr auch schon angedeutet haben.

00:11:34: woran merken Sie im Bewerbung?

00:11:36: gesprich ob jemand wirklich neue Perspektiven mitbringt oder und Nicht einfach nur ins team passen möchte

00:11:43: als das eine ist.

00:11:44: Ich würde sagen, als eine beginnt ja schon vor dem Bewerbungsgespräch das mein Lebenslauf liest.

00:11:49: Und da spürt man relativ häufig schon ob jemand interessant ist.

00:11:54: also wenn da steht bei Hobbies Lesen und Joggen dann... Also er muss schon sehr viel lesen dass es dann spannend wird.

00:12:04: aber in der

00:12:05: Frage aber welches Buch?

00:12:06: Welches

00:12:07: Buch liest du denn?

00:12:08: Und

00:12:10: da

00:12:10: kommt auf... Okay ich finde ehrlich gesagt diese So ein bisschen schrägeren Lebensläufe, dass jemand auch mal ruhig ein Studium abgebrochen hat.

00:12:18: Dass jemand am Goethe-Institut gearbeitet hat.

00:12:21: Das jemand vielleicht gesagt hat ich wollte an sich was ganz anderes machen beispielsweise Architektur.

00:12:26: aber habt ihr nachgesehen es gibt viel zu viele davon und deswegen bin das sind doch irgendwie spannende Leben dort.

00:12:31: die haben auch mehr zu erzählen.

00:12:33: Es ist ja auch so wenn wir hier diese Tische sind ja normalerweise auch zum Mittagessen.

00:12:37: Wenn hier siebzig Personen dann wird hier gequatscht auf Däube kommen Und wenn's immer das Gleiche wäre für jeden wärs langweilig.

00:12:44: Und diese und daher sage ich schon im Interview merkst du, hat jemand ein bisschen mehr zu sagen als ich weiß was Gewinn und Verluste ist.

00:12:52: Ja, aber es muss jemand auch vorbereitet sein und nicht dummes Zeug über uns reden.

00:12:57: Also da ist das erste ja noch bevor wir fragen welches Buch liest du?

00:13:01: Was denkst du über Katjes?

00:13:03: Machen

00:13:03: Sie die immer zusammen, die Bewerbungsgespräche?

00:13:06: Nee,

00:13:07: jeder für seine Bereiche!

00:13:08: Und erst die Endrunde wenn man ehrlich sind.

00:13:10: Wir haben unglaublich viel Bewerber weil viele sich wundern und zum Teil in den Kommentaren schreiben kriegt er überhaupt noch Bewerbern?

00:13:18: wenn wir sagen hier fünf Tage Teamoffice oder reisen, dann ich nehme einfach als das letzte mal zwei junior product manager.

00:13:28: eben auf step summer haben wir sieben hundert Bewerbungen gehabt und ich würde sagen da fünfhundert gute davon.

00:13:36: Okay aber die

00:13:37: Arbeit dann das bringt dann die Personalabteilung erst einmal.

00:13:42: Gott sei gibt es inzwischen auch personio dass es ein bisschen sortiert werden kann auf fünftig runter.

00:13:49: Dann der nächste Schritt, da sind wir manchmal beteiligt.

00:13:51: Manchmal nicht auf zehn und die zehn gucken uns alle die Lebensläufe jeweils für unsere Abteilungen an ja und dann werden glaube ich auch die fünf bis zehn.

00:14:03: dann interviewt erst mal von den Leuten an diese reporten junior product manager meister vom marketing manager dann interviewed also und da bleiben dann meistens ein oder zwei als Empfehlungen übrig.

00:14:14: Und dann kommt unser Punkt, dass wir sagen, das sind wir eben richtig Mittelstädte!

00:14:20: Wir haben zumindest sowas wie ein Veto-Recht.

00:14:24: Nehmen wir nicht so oft wahr.

00:14:26: aber ich habe auch ... meiner Meinung nach eine schlimme Bewegung gehabt.

00:14:33: Vorher war wirklich gar keine Ahnung, aber das war ... ich weiß nicht warum.

00:14:38: Aber worauf achten wir?

00:14:39: dass jemand gerade im Marketing, dass der lebendig interessiert ist?

00:14:46: Ich frage auch immer welche Werbung haben Sie gestern gesehen?

00:14:51: Ganz einfache Frage und der, der da einen macht, der

00:14:57: ist raus.

00:14:59: Wer weiß, er hat morgen ein Bewerbungsgespräch bei einem Konsumgüter unternehmen.

00:15:05: Sollte so schlau sein, wenigstens eine Werbung sich zu überlegen, was ihr reden kann!

00:15:10: Also schon mal Tipp ne?

00:15:11: Falls euch bei Katjes Bewerben wollt... ist schon mal ein Tipp gefallen, auf jeden Fall Werbung gucken.

00:15:16: Reicht aber noch nicht um das

00:15:17: zu sagen!

00:15:18: Das ist

00:15:18: klar.

00:15:19: Aber so ganz simple Basissachen?

00:15:22: Hat sich ihr Einstellungsverhalten auch geändert?

00:15:26: also in Bezug auf die Bewerbungswaffe, was sie achten und was nicht?

00:15:30: hat es sich im Laufe der Jahre geändert dass Sie gemerkt haben... Also Sie haben mir ja schon gesagt manchmal auch vielleicht eine abgebrochene Studie oder so oder ist es dann am Ende das Gespräch auch entscheidend, stimmt die Chemie?

00:15:42: Was würden Sie sagen?

00:15:43: Schwierig.

00:15:45: Das merkt man ja selber nicht, wahrscheinlich hat man sich geändert.

00:15:49: aber wieso soll das merken?

00:15:51: Da müsste der Bewerber damals ein neutraler Hilfe gefühlt eher nicht.

00:15:55: Also

00:15:56: ich würde sagen was sich bei mir geändert hat in Personalthema ist dass ich überschätzt habe wie leicht es ist Mitarbeiter einzustellen.

00:16:04: also ich jung war hab' ich gedacht da bewerben sich Personen die am Lebens laufen.

00:16:08: mit denen spricht man und danach Weiß man sicher wie jemand.

00:16:13: und da muss ich sagen, je älter man wird um so debütiger wird man.

00:16:16: Da ist eben doch so ein Lebenslauf und zwei drei Stunden oder vier die mein.

00:16:23: Dann kommt noch eine Menge dann danach wenn man den Menschen im Job erlebt und man muss wirklich sehr sehr vorsichtig sein auf beiden Seiten.

00:16:30: das jetzt

00:16:30: gibt einfach menschen die gut sind in Vorstellungsgesprächen was ja auch nicht aber dann später on the job vielleicht zu viel Anstöße brauchen und Sie haben ja die positiven Tipps schon verraten.

00:16:43: Ich verrate mal jetzt auch einen Kriterium, warum wir es leicht tun mit Einstellungen?

00:16:49: Bei uns ist eine Probezeit ne Probezeit!

00:16:51: Das wollte ich gerade so... Und die ist dann auch entscheidend um zu gucken, ob du da passt nicht Aber

00:16:58: wir haben keine Hube, gute oder das nicht zu sagen.

00:17:03: Also unser Jurist warnt immer alle, aber ich würd' mal sagen.

00:17:06: Achtzig Prozent kommt durch ja?

00:17:09: Vielleicht sogar neunzig.

00:17:12: Übrigens das Beispiel was ist ganz nett.

00:17:14: Wir sehen vorher auch Leute vom Goethe-Institut.

00:17:18: Die letzte die wir hier in Marketing eingestellt hat, hat vorher eben die Literaturabteilung im Goethey-Institute in Sri Lanka.

00:17:34: Wir stellen auch gerne Leute ein, die uns aus dem Kollegenkreis empfohlen werden.

00:17:39: Dafür gibt es eine Prämie.

00:17:43: Erscheinen

00:17:44: und bestehen, zahlen wir dafür zweitausendfünfhundert Euro als Extraprämie.

00:17:51: Es geht darum dass man im Grunde wenn jemand jemand empfiehlt dann macht er das ja nur wenn er wirklich überzeugt ist.

00:17:58: Und es gibt diese Vertrauensbasis?

00:18:00: Ja

00:18:00: natürlich!

00:18:00: Und er kennt ihn einfach länger.

00:18:02: Ja es gibt zwei Dinge glaube ich daran gut sind.

00:18:04: das eine ist jemand sagt, hör mal zu da kannst du arbeiten.

00:18:08: Hat der ja auch viel mehr Vertrauen.

00:18:10: und gleichzeitig wenn uns jemand sagt den schlage ich vor... Der kennt uns natürlich auch in der Weis, wenn ich jemanden vorstelle, der jetzt eine Pfeife ist das irgendwie fällt ja auf mich.

00:18:18: Insofern ist es für beide Seiten.

00:18:21: aber wir stellen auch gerne also in der Produktion auch an Emmerich sind doch viele die auch zum Teil...

00:18:26: Die ganze Familie haben wir drei Generationen.

00:18:31: dass jemand sagt mein Vater und meinen Großvater waren schon bei ihnen Ja, finde ich natürlich großartig.

00:18:38: Also das spricht jetzt natürlich

00:18:40: dafür dass

00:18:41: sie sich wo gefühlt haben.

00:18:43: Und die Leute

00:18:43: wollen ihrer Familie dann ja keine Schande machen.

00:18:48: Wir

00:18:48: haben auch gerade Betriebsratswahl gehabt und die Betriebesratsvorsitzende ist zum dritten Mal gewählt worden.

00:18:54: Das finde ich insofern gut, weil das zeigt dass ja dann alle zufrieden sind.

00:18:58: Ja wenn man es ist wie bei der Wahl, kennt man auch in Deutschland die Demokratie.

00:19:02: Wenn man nicht zufriedend ist, da wird das geändert und wir haben sowohl den Betriebsratsvorsitzenden als auch den zwei stellvertretende Vorsitzenden sind wieder gewählt worden.

00:19:11: Freut mich!

00:19:12: Weil das zeigt... Sind alle mit der Kultur?

00:19:14: Sehr schön.

00:19:16: Wenn wir noch mal beim Thema Quote bleiben brauchen Unternehmen Quoten oder einfach bessere Quote?

00:19:21: Ich bin

00:19:22: total für Quoten.

00:19:23: Also so komisch das klingt, ich bin im... Warum?

00:19:27: Weil Quoten dich dann doch zwingen dazu anders zu denken.

00:19:35: Es ist einfach so dass in unserer Gesellschaft beispielsweise Frauen benachteiligt sind Marketing leider Männer und im internationalen auch.

00:19:42: durch die Quote musst du dich zwingend an dich doch damit auseinander.

00:19:45: Es is manchmal leichter.

00:19:46: es ist auch wahrscheinlich hier unter leichter eine Frau in der Führungsposition zu ringen Oder nicht in der Führung, weil sie gerade dann schwanger ist oder zwei Kinder kriegt und raus ist.

00:19:55: Und deswegen muss man die Gesellschaft dazu zwingen.

00:19:57: Also ich glaube eine Quote ist was Gutes auch wenn das jetzt gegen meinen freiheitlichen Geist von spricht.

00:20:03: aber es ist natürlich die Kombination damit der Qualität.

00:20:06: also ich glaube man darf auch keiner Frau das Gefühl geben du bist auf dem Job als Quotenfrau.

00:20:11: Sondern

00:20:12: wir machen ja keine harte Quote.

00:20:15: Wir reden von so einer dreißiger Quote.

00:20:17: Ja,

00:20:17: aber das ist

00:20:18: ... Fifty-Fifty!

00:20:19: Das ist... Wie willst du das hinkriegen?

00:20:21: Es ist viel zu lustig.

00:20:22: jetzt bei uns gibt es keine Quote und trotzdem wenn man die gesamte Verwaltung nimmt sind wir etwa fifty-fifty.

00:20:28: Ja

00:20:28: okay, sieben, vierzehn Prozent

00:20:30: oder so.

00:20:30: Aber ich finde das spannend zu hören mal aus der Sicht weil natürlich als Frau denkt man so Ich muss mich ja irgendwann entscheiden möchte ich eine Familie oder nicht werde ich einmal schwanger werde ich zweimal schwanger und dieses Gefühl von Ich besetze jetzt ne Quote und top noch was erfüllen.

00:20:46: Gibt es auch diese Situation, dass Frauen dann gesagt haben ich trete lieber einen Schritt zurück weil ich mehr Freiheit habe?

00:20:51: Nein

00:20:52: wir unterstützen absolut Familienbildung.

00:20:55: Absolut!

00:20:56: Wir haben ja jeder vier Kinder.

00:20:58: Wir freuen uns wenn die Frauen wiederkommen und möglichst viel arbeiten.

00:21:02: so ein bisschen rauskristallisiert hat sich inzwischen so eine mehr so eighty Prozent damit das besser hinkriegen.

00:21:10: Aber Sie sehen an den ganzen Babys, die Mütter.

00:21:12: Die sind alle hier.

00:21:14: Das ist großartig!

00:21:16: Wenn Sie heute ein neues Marketing-Team von Null aufbauen müssten?

00:21:20: Welche drei Eigenschaften müssten Menschen unbedingt mitbringen?

00:21:23: Antriebsstark erstes.

00:21:30: Wie sehe ich das?

00:21:31: Sensibilität für Konsumenten als sich für andere Menschen interessieren ist vielleicht die bessere und auch eine gewisse ästhetisches Grundverständnis Weil da geht's ja oft auch um Packungen und Produkte usw.

00:21:45: Haben Sie dem noch was hinzusetzen?

00:21:47: Ich würde nur noch sagen, die Freude am neuen!

00:21:49: Also bei allen Dingen, die eine Marke in ihrer Stabilität hat wo das gleich sein muss, muss es im Marketing immer wieder morgen ne neue Interpretation des gleichen Markenkerns geben.

00:22:02: Und du merkst, dass gibt Menschen, die haben dafür ein Gespür und es gibt Menschen die schauen lieber wie war die Werbung vor fünf Jahren, lass uns das mal so weiter machen

00:22:11: Okay.

00:22:12: Oder erinnert sich gar nicht?

00:22:13: Ja.

00:22:14: Und was würden Sie sagen, welche Fähigkeit wird heute oder morgen noch total unterschätzt?

00:22:22: Ich bin ganz stark über den persönlichen Austausch.

00:22:26: Das haben wir ja auch schon mal, ich glaube dass dieser so wie wir hier wieder zusammensitzen da passiert so viel mehr und man kann so viel besser die Dinge einschätzen.

00:22:36: das ist vielleicht auch beim Podcast hier unter Nachteil wenn man es nur hört.

00:22:40: Deswegen haben wir es ja auch mit Bild, dass man's auch sehen kann.

00:22:44: Aber ich glaube der persönliche Kontakt da passiert mehr und das ist im Marketing so wenn die Mitarbeiter miteinander sprechen Das ist aber auch in Produktinnovationen, das ist auch mit dem Kunden so.

00:22:53: Ich glaub diese... Wir sind Menschen!

00:22:56: Wir haben mal alle zusammen ums Lagerfeuer gesessen und da miteinander gequatscht Und das steht uns ganz gut, wenn wir das tun Und nicht in dieser singulären Gesellschaft Alle von unserem Computer hängen und da unsere Freunde finden.

00:23:09: Ich glaube dieser menschliche.

00:23:10: ich glaube auch dass das also jetzt auf dem podcast bezogen, dass es einen unterschied gemacht hätte als hätten wir uns tatsächlich ob wir das jetzt per video call gemacht hätten.

00:23:19: Als dieses jetzt hier also für mich schon ein bisschen mehr.

00:23:26: Also ist wirklich so bei man es hat halt eine steigerung gegeben und dadurch dass man halt in diesen räumen ist kann ich das nur tatsächlich bestätigen.

00:23:36: vielleicht abschließend noch die frage Sie sind ja jetzt quasi zu so einer Symbiose geworden als Team.

00:23:43: Von welcher Persönlichkeit haben sie selbst beruflich und persönlich am meisten gelernt?

00:23:49: Ich sag natürlich meine Frau, dann hab ich es leicht wenn ich heute Abend nach Hause

00:23:52: komme oder ihr Vater.

00:23:56: Oder mein Vater, der ist leider verstorben aber ich würde trotzdem sagen wahrscheinlich habe schon von meinem Vater viel gelernt weil ... Irgendwo sitzt natürlich dieses zusätzliche Kindunternehmen doch immer am Tisch.

00:24:11: Also wir waren jetzt nicht so ein klassisches Familienunternehmen, wo dann die ganze Zeit was Familienunternehmer gesprochen wird.

00:24:17: aber es ist natürlich Teil.

00:24:18: und auch früher wenn's mal schlechter lief... Dann fuhren man auch mal einen Jahr nicht in Urlaub.

00:24:24: oder wenns besser lief dann fuhre man den schöneren.

00:24:26: also das hat man schon gespürt.

00:24:27: insofern glaube ich Ich glaube vielleicht zum Beispiel so eine Demut vor dem Unternehmer tun, dass es gute Dinge und Zeiten und schlechte Zeiten gibt.

00:24:38: Glücklicherweise läuft's gut.

00:24:40: aber ich glaube das ist anders wenn man, wenn man anonymer mit dem Unternehmen verbunden ist dann lebt man seinen Lebensstil und für uns glaubt die Persönlichkeit ist schon stark auch mit dem unternehmen verbunden und das glaube

00:24:56: Was wird dann ja auch wieder?

00:24:58: der rote Faden ist zu dem, wie fühlen sich die Mitarbeiter?

00:25:01: Fühlen sie sich hier wohl oder nicht?

00:25:02: und die Tische werden immer länger.

00:25:04: Und das Zusammenkommen würde ich jetzt so sagen bei Ihnen Herr Bachmüller gibt es da auch jemanden

00:25:09: eine Vielzahl von Alfrösten.

00:25:12: Ja,

00:25:13: also ich bin ja auch nicht so aufgewachsen wie Herr Fassin mit dem Unternehmen Hütergrund.

00:25:19: Nein aber es ist eine Vielzahl von Einflößen heute lernen.

00:25:24: Ich am meisten eigentlich wenn ich einfach bei Insta durchscrolle und der Algorithmus hat natürlich gelernt, was mich interessiert.

00:25:32: und dann kommen ganz viele Unternehmer die kluge Sachen sagen.

00:25:36: Und wo bleiben sie denn hängen?

00:25:37: Oder was ist das, wo Sie sagen okay das merke ich mir?

00:25:43: Das sind würde ich sagen pro Tag zehn Sachen.

00:25:46: deswegen meine ich dass die Welt wird ja immer negativ gesehen durch die sozialen Medien.

00:25:51: Ich finde es das glatte Gegenteil.

00:25:55: Es gibt viel mehr Anregungen.

00:25:57: Man muss nicht ein Buch lesen, sondern man kriegt oft auch live.

00:26:01: Ob du jetzt Jamie Diamond nimmst oder Jeff Bees von mal ganz groß hinzunehmen.

00:26:06: Live erklären die das auch noch im Grunde was sie gelernt haben und ich versuche auch ein bisschen davon zu lernen Und das finde ich ganz toll.

00:26:16: Die Welt kommt zu dir aufs Phon?

00:26:19: Ich glaube, ja

00:26:20: und wir haben auch noch... Wir verbringen schon natürlich viel Zeit im Unternehmen und wir verbringen auch viel Zeit mit unseren Mitarbeitern.

00:26:28: Auch durch die ganzen Acquisitionen haben wir ja auch immer eine neue... Ja dann wäre viel!

00:26:31: Und ehrlicherweise, manchmal schauen die Mitarbeiter ja auf uns um eine Antwort zu geben und denken wir würden immer nur schlau, aber ehrlicherweise lernen wir auch sehr viel von den Mitarbeiter, was wir wieder in anderen Unternehmen mitnehmen Und die Qualität der Mitarbeiter durch unsere Größe ist auch definitiv gestiegen.

00:26:48: Also früher haben wir uns zwischendurch schon mal selber in die Augen geguckt, um eine Antwort zu finden.

00:26:51: mittlerweile schauen wir deutlich häufiger in andere Augen und wir haben im Summe das ist glaube ich auch das Untyp also diese siebzig Personen so habe jetzt hier ein Nachher Mittagessen Die sind dann großteilig lange hier.

00:27:04: warum?

00:27:04: weil es so viele spannende Mitarbeiter gibt Und das sage ich nicht, weil es politisch korrekt ist.

00:27:09: Sondern ich würde sagen am meisten habe ich wirklich in den letzten zwei Jahrzehnten von den vielen Mitarbeitern.

00:27:15: Also wir haben wirklich tolle Mitarbeiter.

00:27:17: Was für ein schönes Kompliment!

00:27:19: Ich finde schöne Kammern aus dieser Folge nicht rausgehen.

00:27:22: Insofern auch heute wieder danke dass Sie uns mitgenommen haben und auch wieder so ehrlich waren auf diese Fragen zu antworten.

00:27:29: Danke euch fürs Zuhören, Zuschauen und wie immer auch der Appell abonniert uns Perl Nummer eins, wenn ihr was doof findet sagt uns das.

00:27:40: Wenn ihr was gut findet bitte auch schreiben gerne unter Spotify gerne über meine Social Media Kanäle links dazu in den Show.

00:27:46: Notes empfiehlt uns gerne weiter und wenn ihr Fragen habt oder Anregungen immer her damit Und zwei Wochen habt ihr Zeit euch das auszudenken.

00:27:56: dann sind wir wieder da mit der neuen Folge.

00:27:58: also bis dahin

00:27:59: Dankeschön Danke

00:28:00: auch.

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