Katjes denkt Zukunft - Zwischen Food-Trends, Hypes & Milliardenmärkten
Shownotes
Wie erkennt man eigentlich einen echten Trend und was ist nur ein kurzfristiger Hype? In dieser Folge von Katjes packt aus sprechen Linda Zervakis, Bastian Fassin und Tobias Bachmüller darüber, wie Katjes die Trends von morgen entdeckt und warum Innovation viel mehr ist als nur neue Geschmacksrichtungen. Es geht um vegane Ernährung, Natural Food und geändertes Konsumverhalten. Außerdem erzählen die Katjes-Geschäftsführer, wie Entscheidungen über neue Produkte wirklich getroffen werden, warum manche Ideen scheitern dürfen und weshalb Amerika oft der Ursprung globaler Food-Trends ist. In dieser Folge gibt es mal wieder exklusive Einblicke hinter die Kulissen von Katjes: Wie entstehen neue Ideen? Welche Trends verändern die Lebensmittelbranche wirklich? Und warum ist Neugier einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Zukunft?
Viel Spaß beim Hören!
Produziert von Podstars by OMR
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00:00:00: Wenn ich was esse, da muss es genutzt sein.
00:00:01: Da muss es Qualität sein!
00:00:03: Wenn ich etwas esse, muss vielleicht sogar eine Funktion haben und das glaube ich ist ne große Veränderung
00:00:08: Das Dirty Le Cigarette der meisten erfolgreichen Mittelständlern?
00:00:12: Wir trauen uns mehr und deswegen ist es gut dass es Unternehmerentscheidungen sind.
00:00:16: Ich glaube der Erfolg ist natürlich größte Risiko für ein Unternehmen sich in seiner Erschlaffung wohlzufühlen Und ich glaube, dass man sich täglich hinterfragt und sagt wie sicher ich den Erfolg vom Morgen, weil der Erfolg von heute ist morgen einfach schon wieder vergangenen.
00:00:45: Herzlich willkommen bei Katjes Pakt aus!
00:00:47: Mein Name ist Linda Zawake so und man könnte ja sagen wer Süßigkeiten herstellt, der muss einfach nur hin und wieder mal einen neuen Geschmack erfinden vielleicht mal eine neue Frucht hier ein bisschen mehr Säure oder da mal ein bisschen weniger Zucker.
00:00:59: aber ganz so einfach ist es nicht denn Hinter Innovation steckt meistens mehr als nur Geschmacks geht um Trends, Konsumverhalten.
00:01:08: Und das Wichtigste ist natürlich auch herauszufinden was die Menschen morgen wollen und wir hatten das ja schon mal in der Folge.
00:01:14: Katjes ist überall auf der Welt unterwegs auf Lebensmitteln messen in Los Angeles aber auch auf Tech messen im Orsten.
00:01:24: und die Frage ist warum interessiert sich ein Süßfahren Hersteller für NFTs neue Geschäftsmodelle und digitale Trends?
00:01:33: Wie kriegt man eigentlich raus Was es nur einen Trend Und was ist einfach nur Hype?
00:01:38: Darüber spreche ich heute wieder mit meinen beiden Lieblingsgeschäftsführerin Bastian Fassinen und Tobias Bachmüller.
00:01:44: Schön, dass Sie auch heute hier sind!
00:01:47: Die Frage ist natürlich als erstes – Was verstehen sie unter einem Trend und Ist das ein neues Produkt oder verändertes Konsumverhalten?
00:02:03: Jeder der heute zum Kunden im Linzmittelhandel geht, die großen kennen sie ja alle und wir gehen da regelmäßig auch selber hin.
00:02:11: Der wird auch vom Händler darauf angesprochen dass eben nach folgende Generationen sich anders ernähren und das gilt natürlich für Industrieländer wo so die ganz elementaren Bedürfnisse gedeckt sind.
00:02:29: und anders heißt jetzt sehr grob weniger Fleisch, weniger Inhaltsstoffe und eine Rückverfolgbarkeit.
00:02:37: Und zwar doppelte Rückvervolkbarkeit
00:02:39: a.).
00:02:40: Wer hat es denn hergestellt?
00:02:41: Ist das vielleicht regional oder so was?
00:02:43: Aber auch wie wurde es hergestellt?
00:02:46: also bei Kakao kennen wir das ja.
00:02:49: große Frage ob da Kinderarbeit involviert ist Und dieses Bewusstsein, das wird nicht weniger sondern immer stärker.
00:02:58: Dann gibt es ein leichter Up and Down so wie die Leute weniger Geld haben.
00:03:01: dann werden ihnen diese Sachen wieder etwas weniger wichtig.
00:03:05: Die langfristige Entwicklung wir machen ja Veggie schon seit zwei Tausend Zehn also seit sechzehn Jahren da ist mehr als eine Modefälle sag ich mal und deswegen glauben wir auch für die Zukunft sehr daran.
00:03:19: Und wie unterscheidet man dann zwischen Trend und Hype?
00:03:23: Also, wenn man mal die Textilien als Beispiel nimmt.
00:03:27: Man schaut sich die Fotos an der Familienalben in den letzten fünfzig-sechzig Jahren.
00:03:32: Wir hätten ja zum Teil die gleichen Marken getragen aber es sieht völlig unterschiedlich aus.
00:03:38: Man sagt was habe ich denn damals getragen vor fünfzig oder vierzig Jahren?
00:03:42: Und das ist glaube ich Trend.
00:03:44: Das heißt, dass die Marke sich aktuell halten muss über die Jahrzehnte mit der Zeit gehen muss.
00:03:49: bei Textilien fällt es auf.
00:03:51: Das kann jeder im Familienalbum nachschauen.
00:03:54: Bei Lebensmittel fällt es weniger auf weil man nicht den direkten Vergleich hat.
00:03:58: aber was man früher gegessen hat Beispielsweise in Süßwaren bei uns war's... Es war früher in Süßenwaren völlig normal mit künstlichen Farbstoffen zu arbeiten.
00:04:06: Es war andersrum an Normal mit natürlichen Farbstoffen zu arbeiten.
00:04:10: Warum?
00:04:10: Wenn man sagt, die Farben müssen knallen!
00:04:13: Das ist eine Süßware.
00:04:14: Die muss großartig bunt aussehen.
00:04:16: und als wir die umgestellt haben auf natürliche Farben war das beispielsweise die erste Veränderung und so hat sich das graduell verändern.
00:04:23: Und ich glaube dass der Unterschied zur Hype ist kurzfristig viele Umsatz machen und danach sich die Freude.
00:04:29: wie geht es weiter?
00:04:30: und Trend ist diese gradualer Veränderungen
00:04:33: Und schwingt das immer bei der Entwicklung von neuen Produkten mit, also dass man denkt man hat so eine Basis.
00:04:39: Mit der wir weiter machen und dann probiert man hin und wieder auch Trends aus.
00:04:43: Also einfach damit man sozusagen das Hauptgeschäft weiterhin laufen hat und dann sieht man aus dem Trend oder aus dem Hype kann Trend werden.
00:04:49: wie funktioniert?
00:04:50: Ja ich glaube die Riesenunterschied ist... Es gibt vielfach, denkt man, Innovation wäre Geschmacksveränderung eines Produktes.
00:04:58: Das ist aber faktisch ja keine Innovation, das ist eine Line Extension und ob der Konsument Himbeere, Erdbeere oder Kirsche ist dem Konsumenten an sich egal.
00:05:06: Trend ist dann der Schritt wo es wirklich ne Veränderung im Gesamtsortiment gibt, ne gesamt neue Aussage und dann ist es würde ich sagen wirklich ne Verschiebung in der Marke zu einem neuen Trend.
00:05:20: Wenn wir jetzt nach vorne schauen, welcher Trend wird die süßwaren Branche in den nächsten fünf Jahren stärker verändern?
00:05:25: Technologie oder Geschmack?
00:05:32: Ich würde etwas Drittes sagen.
00:05:34: Das sind Inhaltsstoffe.
00:05:38: Wir lassen ja zum Beispiel die tierische Gelatine weg das ist so ein Punkt.
00:05:43: oder was Herr Fassin gesagt hat mit den künstlichen Farbstoffen Das sind die großen Veränderungen.
00:05:48: Zum Teil muss man dafür auch die Technologie verhindern, weil es ja klar wenn diese Latine nicht mehr drin ist dann muss man das wahrscheinlich ein bisschen anders auch festkriegen.
00:05:58: Dazu gehört dann auch die technologie und Geschmack ist etwas was im Anführungsstrickenfeld mäßig einfaches.
00:06:06: Jetzt ist es ja so.
00:06:07: also ich komme aus dem Fernsehenbereich.
00:06:09: da ist ja die Zielgruppe immer relevant.
00:06:11: also man guckt welche welcher Altersgruppe hat wann wie geguckt.
00:06:15: Gibt es das eigentlich in Ihrer Branche auch, dass man sagt die Jüngeren stehen eher auf das und Ältere da?
00:06:21: Ja
00:06:21: absolut.
00:06:23: Das gibt's doppelt.
00:06:24: Es sind jüngere Frauen.
00:06:26: Was machen
00:06:27: sie?
00:06:28: Weil die Frauen zumindest bei Süßware nach wie vor die meisten Kaufentscheidungen treffen.
00:06:35: Unabhängig davon ob sie Kinder haben.
00:06:37: ja wir tageln überhaupt nicht Kinder weil gerade wenn man digital ausstrahlt dann kann man ja auf Zielgruppen noch viel feiner gehen.
00:06:45: Sondern unser Zielgruppe sind Frauen zwischen neunzehn und neunvierzig.
00:06:49: Und die machen achtzig Prozent aller unserer Käufe, aber insgesamt auch alle Käufer im süßerbaren Markt ausmachen
00:06:55: ... Die haben ähnlichen Geschmack auch?
00:06:57: Nee, die haben nicht alle den ähnliche Geschmacks, sonst würden wir ja alle Frauen dann auch überzeugen können!
00:07:01: Aber sie sind Affiner für diese Gedanken also sich bewusst dazu ernähren vielleicht auch weniger Fleisch.
00:07:09: Also was ganz einfaches ist wenn ein Mann oder eine Frau zusammen essen gehen Ich schematisiere das jetzt.
00:07:17: Wird er nach dem Fleisch gucken in der Karte und sie nach dem Fisch oder dem Salat?
00:07:21: Ganz grob, nicht immer so...
00:07:23: Ich fahre durchs Raster, das tut mir lang.
00:07:27: Schade!
00:07:29: Wir gehen eigentlich auch gar nicht auf Veganer- oder Vegetarier sondern wir gehen auf Flexitarier.
00:07:35: Das sind die, die nicht mehr als zweimal in der Woche Fleisch essen.
00:07:38: Da genehmen wir dann an, dass es in der Regel gesagt nicht so ein Klischeehaften Automatismus gibt.
00:07:44: Sondern einen bewussteren Umgang mit seiner Ernährung und man könnte ... das sind rund siebzig-achtzig Prozent aller Frauen.
00:07:55: Ich würde zwei Punkte noch vielleicht ergänzen wollen.
00:07:57: Das eine ist grundsätzlich ist es natürlich so, dass die Konsumgewohnheiten von älteren Menschen schon viel eingefahrener sind als von jungen Menschen.
00:08:06: Das heißt, die Trends werden in der Regel ja nicht durch die über-sebzigjährigen gesetzt.
00:08:11: Sondern sie haben im Grunde ihre Konsumverhalten schon relativ klar eingestielt und im Grunden die Wahl der Marken und der Trends, wohingegen die jungen Leute sind noch viel offener für neue Themen.
00:08:26: Und die Älteren sind natürlich auch mit einem ganz anderen Horizont aufgewachsen nämlich... Vor dreißigvierzig Jahren, da ging es noch eine Kalorienzufuhr.
00:08:35: Ja in einigen Ländern, wenn auch der Welt ist die noch ganz anders in ihrer Entwicklung sind Die sagen noch Essen dient dazu ich brauche kalorien Ich brauch Power und Energie.
00:08:44: Ich will Gewicht zulegen.
00:08:46: In unserer Gesellschaft ist das natürlich schon wieder anders.
00:08:48: Da sind natürlich ganz andere Entwicklungen.
00:08:51: Deswegen geht jetzt schon viel mehr um das Thema Wenn nicht was esse dann muss es genutzt sein.
00:08:55: Wenn es was esse.
00:08:56: da muss es Qualität sein.
00:08:58: Wenn ich was esse muss vielleicht sogar eine Funktion haben Und das, glaube ich ist eine große Veränderung.
00:09:03: Das Wichtigste für uns ist die Expo West.
00:09:10: Das ist die weltgrößte, ich würde sagen, organic Food-Messe.
00:09:13: aber nicht nur Food sondern es gibt auch Cosmetics In Anaheim, direkt neben Disney.
00:09:20: Und das Schöne ist... Das zeigt auch den Trenderfolg!
00:09:25: Wir waren da schon, ich glaube vor zehn, acht, neunzehn Jahren.
00:09:28: Da war es noch in diesem Anahem-Konferenz Center Felsmäßig klein neben der riesen Disney World.
00:09:34: Inzwischen ist alles ausgebucht und die... haben wir jetzt auch schon den Parkplatz von Disney World besetzt.
00:09:40: Das heißt so erfolgreich ist das und das passiert ja nur, wenn etwas auch geschäftlich erfolgreich ist.
00:09:47: Das ist fantastisch!
00:09:48: Wir sehen da alles... Wir sehen zum Beispiel dass es zurzeit eine Rückbesehnung gibt gar nicht mehr.
00:09:58: so gab er Zeit lang so.
00:10:00: ich sage jetzt mal technical food.
00:10:03: Ja wir züchten Fleisch.
00:10:06: Im Augenblick ist der Weg zurück zu Natural, dass man
00:10:11: weiß
00:10:11: Farmer und wenige Ingredients usw.
00:10:16: etwas was für uns super ist.
00:10:18: Wir haben ja auch ein Investmentarm für Katjes Greenfoods und wir haben schon immer stärker an Natural Food gekauft.
00:10:29: also unsere größte Akquisition ist ja My Müsli Die haben schon immer vom ersten Tag an alles in Bio hergestellt.
00:10:38: Unsere Aufgabe ist jetzt, dass das auch klarer wird.
00:10:43: Was ist der Unterschied zwischen der Messe?
00:10:46: Also was sind da für Neuerungen als zum Beispiel eine europäische?
00:10:51: wie die internationale Süßwarenmesse in Köln.
00:10:54: Kann man das vergleichen?
00:10:55: Ist es komplett
00:10:56: anders?
00:10:57: Ich stütze da eine Riesenunterschiede, wenn man in Amerika ist, der mag's einfach viel größer.
00:11:01: Das heißt Nischen haben ne Chance und wenn du halt in Amerika zwanzig Millionen Konsumenten ansprichst dann sprichst du im Grunde kaum jemand an ja aber hast damit schon relevanten Umsatz.
00:11:14: Wenn du in Deutschland zwanzzig Millionen ansprechen willst musst ein Viertel der Bevölkerung überzeugen und nicht knapp und deutlich unter zehn Prozent Und dadurch sind diese ganzen Möglichkeiten der Vermarktung am Vorteil.
00:11:24: Das Zweite ist, der Ami hat einfach immer dieses Opportunity-Denken.
00:11:29: Wenn der irgendwie... Also nehmen wir mal das Beispiel was hat sich bei Food gerade verändert?
00:11:33: Vor fünf Jahren war es da, es wurde das künstliche Ei gezüchtet also effektiv.
00:11:39: Plötzlich hatte man in einer Bratpfanne etwas gehabt, das sah aus wie ein Ei, schmeckte nie wie ein ei!
00:11:43: Aber es sah zumindest schon mal so aus und man wollte dass.
00:11:45: jetzt ist es so dass der Trend ist.
00:11:48: Nee, es muss ein ganz natürliches Organic-Eye sein!
00:11:51: Das will in Deutschland vielleicht als normal empfinden – in Amerika aber nicht.
00:11:55: und dann gibt's wieder in jedem Bereich die Möglichkeit diese Nischen zu besetzen.
00:12:01: Also ich würde sagen, Nischen sind groß in Amerika plus Unternehmertum und Chancensuche ist auch groß.
00:12:07: und die Kombi.
00:12:08: Aber was auch toll ist, deswegen kommen diese Ideen aus einer Organic Foodmesse wo ja alles... ungefähr den gleichen Spirit haben.
00:12:18: Und zwar Kategorie übergreifen zu einem Süßwaren-Messe, da ist ja immer eine Kategorie aber mit sehr unterschiedlichen Spirits.
00:12:30: und wir lernen eben da etwas wo Leute sich auch mehr Gedanken machen über Nahrung nordeutschfood.
00:12:43: das heißt dass was bei vielen anderen Kategorien vielleicht funktionieren würde, dieser technische Approach für Züchtenfleisch.
00:12:54: Funktioniert da nicht?
00:12:54: Warum?
00:12:56: Weil Nahrung ist ja etwas, was im Genuss empfinden... also wenn man mal diese Basisbefehligung da hat ...im Genussempfinden im Kopf stattfindet.
00:13:09: Deswegen ist Packaging auch so wichtig!
00:13:11: Deswegen ist das Wissen wo kann es denn wohl
00:13:13: herkommen?!
00:13:15: So wichtig.
00:13:16: Und wir sehen da, dass ... Bisschen war das schon immer unsere Hypothese.
00:13:23: Aber das ist ein ... Wollen und Wissen um die Zutaten geht.
00:13:32: Ich hab das vorher schon gesagt, es ist bei Food was man sich einverleibt.
00:13:36: Das ist ja bei den meisten Produkten Gott sei Dank nicht so natürlich wichtiger!
00:13:40: D.h.,
00:13:41: Sie würden sagen also diese Food-Trends, die entstehen doch meistens in Amerika?
00:13:46: Ja, viele, viele Food Trend entstehen in Amerika und dann muss man natürlich sagen es ist ein Riesenunterschied bei Food to Tech.
00:13:54: Dass es sehr viele lokale Food Geschichten gibt.
00:13:58: ja also es gibt die Pasta Geschichte aus Italien ja Es gibt die Spätzle Geschichte aus Schwaben so Und ich glaube für uns ist wichtig dass wir diese Trends dort in Amerika sehen und die da national übertragen auf die gegebenen einen.
00:14:13: Und da muss man auch sagen, Amerikaner sind gut darin erkannte Ideen zu internationalisieren.
00:14:20: Ja das ist einer der Gründe diese Ideen.
00:14:24: Das gibt es ja auch bei Tech.
00:14:25: ich glaube Münchner ist der iPod von worden aber internationalisiert worden ist aus Cupertino.
00:14:32: Das ist auch bei Food Trend so.
00:14:34: Wenn die einmal einen Trend haben und das sich in ihrem Land verfestigt hat, dann sind sie sehr gut, das zu internationalisieren – wir können es aber schon vorher da sehen!
00:14:46: Heißt es dann, dass sie sich auf einer internationalen Süßenwarenmesse in Köln eher langweilen?
00:14:51: Weil Sie es meistens schon alles... Ich
00:14:52: würde sagen der Grund warum wir auf der einen Messe sind und auf den anderen ist ein bisschen anderer.
00:14:57: Also für uns spezifisch ist die Süßwarenmesse weniger dazu Impulse zu bekommen sondern zu verkaufen.
00:15:02: Es ist eine Vertriebsmesse und es ist eine Marketing- und Powershow so.
00:15:08: aber die Trends auf der Welt Und das war ja auch ihre Frage Warum gehen sie eigentlich auf diese ganzen Orte, auf der Welt?
00:15:20: Wir haben beispielsweise sowohl auf diesen Messen aber auch bei uns einige Jahre ein Buch gemacht.
00:15:26: Ein sogenanntes Trendbuch.
00:15:28: und in diesem Trendbuch das muss ja auch gefüllt werden mit Themen und die waren aus völlig unterschiedlichen Bereichen.
00:15:32: also das Trendbuch hieß nicht wie könnte ein Fruchgummi in unterschiedlichen Geschwachsrichtungen sein sondern als Trendbuch ist was sind die heißesten Trends der Welt?
00:15:41: Und die waren zum Teil irrelevant für uns direkt.
00:15:44: Also Automobil, Tag, Dreidrucker und man ließ diese ganzen... Man führt das A zusammen und man liest es nachher.
00:15:55: Das macht auch was mit dir unter Organisationen.
00:15:58: Es muss gar nicht immer der spezifische Trend sein, der da kommuniziert wird sondern es ist so ein Bewusstsein Fuck, die ganze Welt!
00:16:06: Die dreht sich und ändert sich.
00:16:07: Und was ist eigentlich bei uns los?
00:16:10: So hat das Survival auch dazu geführt, drei D-Drucker... Ist für uns an sich nicht relevant gewesen.
00:16:17: Unsere Technologie ist auch so weit vom Dreidedruck entfernt weil wir werden den Backofen gerötet getrocknet und das dauert Stunden und das Produkt muss liegen.
00:16:26: Dreidiedruck muss instantly ja da sein.
00:16:29: Da haben wir gesagt gut trotzdem versuchen wir es mal Und haben am Ende auch einen D-Drucker entwickelt, der Fruchtgummis produziert.
00:16:37: Heute produzierte er individualisierte Vitaminpräparate in England.
00:16:41: In Fruchgummi?
00:16:42: Also es hat eine Anwendung gefunden... Aber was ich sagen will durch diese Breite von Trends mit denen man sich auseinandersetzt.
00:16:49: bei uns im Trendpunkt über Jahre an die Mitarbeiter verteilt macht sich ein Trend Spirit und so einen Treiben nach Mensch.
00:16:58: alles ändert sich.
00:16:59: Was ist bei uns los?
00:17:00: Okay, also dass man auch besser irgendwie gucken kann.
00:17:03: Also man kommt ja wahrscheinlich irgendwie völlig durcheinander zurück und dann sieht man für sich selber und denkt was davon kann ich gebrauchen oder was nicht.
00:17:10: Wir
00:17:10: kaufen ja viele Marken die so ein bisschen den Anschluss verloren haben aber tolle Marken sind.
00:17:16: Also Buchner ist für mich das beste Beispiel.
00:17:18: Fantastische Mark!
00:17:19: Aber könnte ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verdienen.
00:17:25: Und meine Signatur unter meinen Mails ist, we take brands back to the future?
00:17:31: Ja und wenn man den Anspruch hat dann sollte man ein bisschen auch wissen was könnte wohl die Future sein?
00:17:38: ja
00:17:39: Wie kommt der Trend konkret von der Messe dann ins Geschäftsmodell?
00:17:43: also wenn sie mit ganz vielen Inspirationen zurückkommen wer entscheidet dann Wie ist es als nächstes weiter?
00:17:49: Wir entscheiden
00:17:49: das.
00:17:49: Ja, das ist
00:17:50: ... Das ist die ... Das Dirty Little Secret der meisten erfolgreichen Mittelständler.
00:17:57: Dass sie sagen, dass ist unser Unternehmen.
00:18:01: wir haften dafür.
00:18:02: Das ist unser Geld.
00:18:04: und in den letzten Jahren muss man sagen haben wir sehr viele Arbeitsplätze geschaffen.
00:18:09: ja also wir können überhaupt nicht in dieses Wehklagen einen haben.
00:18:13: Wir schaffen Arbeitsplätzen und wir schaffen natürlich Arbeitsplätzte wenn wir in die Zukunft investieren.
00:18:18: Wir verlieren da auch manchmal was.
00:18:19: Das ist nicht so, dass wir viele Trends verpassen.
00:18:21: Es ist mehr so, das wir manchmal auch etwas machen, was floppt.
00:18:27: Versuchen ihr Tom?
00:18:28: Ja
00:18:29: und dazu stehen wir dann!
00:18:31: Wir würden uns umgekehrt eher ärgern wenn wir etwas verpassen werden.
00:18:36: Wir trauen uns mehr und deswegen es ist gut, dass es Unternehmerentscheidungen sind.
00:18:41: Ich würde sagen... Unheimlich kreative und innovative Mitarbeiter, die mit vielen Ideen und Trends, die sie entdecken auf uns zukommen.
00:18:53: Aber es ist natürlich am Ende eine große unternehmerische Entscheidung, ob du dein ganzes Unternehmen auf ein Thema wie vegan setzt oder ein Unternehmen komplett auf Halal umstellt.
00:19:04: Und dafür brauche ich auch den Unternehmer.
00:19:07: Das heißt das ist glaube ich ein tolles Zusammenspiel mit den Mitarbeitern.
00:19:11: Lassen Sie uns noch mal auf den NFT-Hype zu sprechen kommen.
00:19:15: Der ist ja inzwischen deutlich abgeflaubt, wenn sie zurückblicken.
00:19:19: Wie sind Sie damals draufgekommen und was war für Sie der größte Anreiz da zu investieren?
00:19:26: Ja wir dachten es ist ein neues Supertrend und haben das auch als Vorreiter dann mit Vollerwerf gemacht.
00:19:36: Wir haben auch internen Mitarbeiter Sehr clever ist.
00:19:40: Und wir fanden es toll, absolut!
00:19:42: Aber das ist nichts geworden.
00:19:45: und dann ... Lässt man's?
00:19:48: Das meinte ich gerade.
00:19:48: Du
00:19:49: brauchst eine
00:19:50: Unternehmer, der auch sagt, wir probieren es und wenns nicht zwirrt, dann nicht.
00:19:55: Dann aber auch rollen rückwärts wieder raus zur Tür.
00:19:58: Wenn wir noch mal nach vorne gucken, welche Messen oder Events werden dieses Jahr besucht um neue Impulse ins Unternehmen zu bringen...
00:20:07: Ja also wir haben gerade besucht, aber ich nicht selber.
00:20:10: Sondern weil wir ja gerade mit Sony agoriert haben.
00:20:14: da waren wir ein bisschen beschäftigt sonst wäre ich auch zur Expo West nach Anaheim geflogen.
00:20:19: Aber wir hatten drei Mitarbeiter da und haben tollen Report gemacht dem wir jetzt auch An alle geschickt haben, ich schicke ihnen auch.
00:20:28: Dann weiß
00:20:28: ich vielleicht was kommen!
00:20:30: Okay also aber das heißt ist da etwas in der Mache wo sie denken?
00:20:34: Das könnte das nächste heiße
00:20:35: Ding... Ja eine Idee hätte ich mitgenommen aber wir wollen jetzt nicht die anderen aufschlauchen.
00:20:42: Ganz grundsätzlich was sind die zwei wichtigsten Aspekte damit Katjes auch in Zukunft First Mover bleibt?
00:20:50: Also einmal neugierig bleiben.
00:20:52: Ja, und ich glaube der Erfolg ist natürlich das größte Risiko für ein Unternehmen sich in seiner Erschlaffung wohlzufühlen.
00:21:03: Und ich glaube dass man sich täglich hinterfragt und sagt wie sicher ich den Erfolg vom Morgen weil der Erfolg von heute ist morgen einfach schon wieder vergangen hat.
00:21:13: also ich glaube dieses neugierig bleiben interessiert bleiben und sich nicht auszuruhen, diesen Antrieb zu haben in der Organisation.
00:21:21: Das muss man erhalten, müssen wir uns erhalten und dann mache ich mir keine Sorgen.
00:21:26: Herr Bachmüller nickt zufrieden.
00:21:28: von daher ist es...
00:21:29: Absolut!
00:21:30: Nicht bequem werden?
00:21:31: Ja,
00:21:32: alles klar.
00:21:33: Herr Fassin, Herr Bachmüller.
00:21:34: Vielen Dank auch wieder für diese interessanten Einblicke das Sie uns mitgenommen haben.
00:21:38: auch ein bisschen über den Teich und ich freue mich auf den Report und vielleicht weiß ich dann ja schon was als nächstes kommt.
00:21:45: vielen dank auch an euch liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer fürs einschalten.
00:21:49: wir sind in zwei Wochen wieder dabei.
00:21:51: bis dahin habt ihr die Gelegenheit uns zu schreiben Was fandet ihr gut?
00:21:54: Was findet ihr weniger gut?
00:21:56: Habt ihr Fragen, ihr könnt auch gerne direkt bei mir auf Social Media eure Fragen stellen.
00:22:01: Eure Anmerkungen und ansonsten kommentiert ihr gerne direkt beim Spotify.
00:22:06: das geht auch!
00:22:07: Und insofern freue ich mich.
00:22:08: wenn wir uns in zwei Wochen wieder hören dann heißt es wieder Katjes Pakt aus und ich sage tschüss
00:22:14: zum nächsten Mal.
00:22:15: Vielen Dank
00:22:15: Danke auch.
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