100 Millionen in sieben Jahren – Wie Katjes sein Business in UK aufbaut
Shownotes
Wenn es um den britischen Markt geht, dominiert seit Jahren schon ein Wort die Überlegungen: Brexit. Viele Unternehmen sind vorsichtiger geworden. Katjes hat sich für einen anderen Weg entschieden – und baut sein Geschäft in Großbritannien weiter aus. Zuletzt wurde über die Tochtergesellschaft Future Snacks Limited die Snackmarke Graze komplett übernommen. Gleichzeitig gehören Marken wie Candy Kittens und Shades zum Portfolio in UK.
In dieser Folge wollen wir deshalb einen Blick hinter die Kulissen werfen: Warum ist Großbritannien für Katjes so spannend? Wie entstehen solche Übernahmen? Und ticken Snack-Konsumenten auf der Insel eigentlich anders als bei uns? Genau darüber sprechen Linda Zervakis, Bastian Fassin und Tobias Bachmüller in dieser Folge. Viel Spaß beim Hören!
Produziert von Podstars by OMR
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00:00:00: Jamie Lang, ne?
00:00:01: Jamie-Lang.
00:00:21: modern, das was er sozusagen als Mensch repräsentiert.
00:00:25: Das wird dann ins Produkt übersetzt.
00:00:26: Spaß am Business ist auch etwas Tolles!
00:00:28: Es wird völlig unterschätzt.
00:00:29: Wir
00:00:29: haben uns beteiligt.
00:00:30: da haben die zwei Komma drei Millionen gemacht und dieses Jahr werden sie hundert Millionen machen so.
00:00:34: Das ist die Entwicklung.
00:00:35: Die
00:00:35: würden aber keine Hundert Millionen Machen weil wir uns nicht beteiligen hätten.
00:00:52: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Katjes Pakt aus.
00:00:55: ich bin Linda Zawakis und wenn man über den britischen Markt nachdenkt dann fällt meistens ja immer ein Wort Brexit.
00:01:03: Viele Unternehmen sind vorsichtig geworden und Katjes geht tatsächlich einen anderen Weg, die weiten ihr Geschäft in Großbritannien immer weiter aus.
00:01:12: erst im Februar dieses Jahres hat Katjes International die Snackmarke Grace komplett übernommen gehörte vor zur Uni Leber.
00:01:20: Und gleichzeitig ist Katjes mit der Marke Candy Kittens sogar schon länger in UK aktiv und ich will verstehen warum ist Großbritanien für Katjes eigentlich so relevant?
00:01:31: Und wie baut man sich innerhalb von sieben Jahren ein neunstelliges Business in einem fremden Markt auf?
00:01:37: Das will ich herausfinden und das kriege ich am besten wieder raus mit den beiden Geschäftsführern Bastian Fassin.
00:01:44: Und Tobias Bachmuller, hallo!
00:01:46: Schön Sie wiederzusehen.
00:01:47: Sehr schön.
00:01:47: Ich habe mir gedacht... Hallo again Um direkt so einzusteigen Ihnen ist Markenführung extrem wichtig.
00:01:55: Was macht denn aus Ihrer Sicht die Marke Candy-Kittens so besonders?
00:02:00: Das ist eigentlich ziemlich einfach.
00:02:03: Die machen vieles, was wir auch machen.
00:02:06: Also das ist eine vegane Fruchtgummi-Marke.
00:02:12: Kittens heißt Kätzchen, Katjas heißt das gleiche auf Hollandisch Und es wird hergestellt in dem wunderschönen Emmerich.
00:02:21: Also das ist ganz nah an uns dran, ganz nah aber mit einem englischen Twist.
00:02:26: die haben ja immer noch mal andere Geschmacksrichtungen natürlich und einen anderen Humor dahinter.
00:02:31: und sie ist entstanden eigentlich aus eine Serie die sowas wie Gossepgel in England ist mit Madden Chelsea und einer der Protagonisten in der Folge
00:02:41: Jamie
00:02:42: Lang.
00:02:43: also ist anders entstanden als durch Katjes den Vater von der Fassi gegründet.
00:02:48: Genau, Jamie Lang ist der Gründer von Candy Kids und was haben sie da für ein Potenzial gesehen?
00:02:52: Also nur weil es...
00:02:53: Also das war im Grunde erstmal so dass Jamie Lang kam auf uns zu und hat uns gebeten für ihn auf der Süßwarenmesse Frutgummi zu produzieren.
00:03:02: Und dann wurde gefragt wie viel verkaufst du denn?
00:03:04: und das war so klein, das Volumen, dass ihr sagt haben sorry klappt nicht.
00:03:09: und dann hat er mich nochmal kontaktiert und dann habe ich ihm auf dem Bierdeckel Beim Bier beschworen haben geschrieben welche Volumen er bringen muss, damit wir für ihn produziert.
00:03:17: und dann kann man zwei Jahre später wieder und sagt so ihr seid die besten im Fruchtkommi.
00:03:21: Ich wäre es ihr von uns produziert das mit meiner Volumen produzieren jetzt.
00:03:26: Und dass haben wir auch gemacht sind wir zusammengekommen und sein ich glaube was macht eher ein bisschen anders als der Markt weil in England gibt's ja auch Fruchkommis schon.
00:03:35: Das eine ist er hat einen Premium Segment gegründet.
00:03:38: also er hat gesagt ich will wenn dann das beste Frucht Komi im Markt machen Und die ganze Welt in der vorher war war fashion.
00:03:45: und dieses thema fashion hat er übertragen auf suites das heißt wenn man die packung sieht.
00:03:51: Das sind richtige eigens ja die sind so wunderschön gestaltet jedes element ist wunderbar und auch die ingredients sind also es beispielsweise mit kokosnusswasser und mit seften und nicht, also immer nur das beste als erwollte ins gourmet thema.
00:04:05: Also entsprechend auch teurer?
00:04:07: Absolut.
00:04:07: Deutlich teurer, doppelt so viel wie der Wettbewerb im Markt und aber auch doppeltso lecker.
00:04:13: Okay.
00:04:13: Da steht auch drauf Gourmet Candies.
00:04:16: So die Positionierung mal klar!
00:04:17: Und ist auch das Fashion... also sie sind in Mariborne, das ist so das Upcoming-Viertel in London da haben Sie die Suite Factory ein cooles Office.
00:04:26: Also das Ganze als Marke ist ja viel moderner und übersetzt im Grunde den Jamie Lengen In ein Fruchtgummi.
00:04:35: ja also sprich, famous fashion cool modern.
00:04:41: Das was er sozusagen als Mensch repräsentiert.
00:04:44: das wird dann ins Produkt übersetzt.
00:04:46: Was macht denn die Zusammenarbeit anders besonders?
00:04:49: Ja erstmal dass man mit gesellschafter ist heißt er redet mit aber es ist bei uns.
00:04:56: wir haben schon mal über das Thema redet.
00:04:57: tutst haben wir an sich gerne.
00:04:59: nur du musst jemand aussuchen mit dem du auch Inhaltlich dann auch reden kann.
00:05:04: Er ist total involviert, er ist ein richtiger Unternehmer.
00:05:07: Sein Großvater hat McVitys mittlerweile die größte Keks- und Biscuitmarke in England.
00:05:15: ist aber verkauft worden, deswegen wollte er wieder in dieses Segment.
00:05:18: Das heißt der hat so dieses unternehmliche Gehen und das hat er wirklich also er in vielen Gesprächen.
00:05:24: Er is riskaffin und will weiter und will in neue Themen rein.
00:05:28: Also
00:05:28: funktioniert gut mit dem Cut jetzt?
00:05:30: Absolut
00:05:31: ich würde sagen und es ist eben Augenhöhe im Sinne von wir bringen bestimmte Sachen rein wo wir uns besser auskennen und er bringt aber auch bestimmten Sachen rein.
00:05:39: beispielsweise er hat eine CKTV Geschichte entwickelt, das heißt Candy Kittens TV.
00:05:44: Das ist so eine Serie und in der Serie lädt er jetzt immer Celebrities ein.
00:05:48: die erkennen also ja sein Freundeskreis und macht mit denen einfach irgendeinen Blödsinn.
00:05:53: Das könnten wir natürlich nicht dazu bringen und so ergänzen wir es da wirklich perfekt.
00:05:58: In diesem Zusammenhang fällt auch immer wieder der Begriff Tuck Shop.
00:06:02: Was verbütet
00:06:03: sich?
00:06:04: Ja, vielleicht erzähle ich einmal... Wir haben uns beteiligt.
00:06:06: Da haben die zwei Komma drei Millionen gemacht und dieses Jahr werden sie hundert Millionen machen.
00:06:10: so das ist die Entwicklung So und Das heißt um die würden
00:06:14: aber keine Hundert Millionen Machen weil wir uns nicht beteiligen.
00:06:19: Also die sind jetzt nicht irgendwie sauer nach dem Motto wir haben es abgeben müssen und deswegen sondern Ich glaube die sehen jeder bringt was an den Tisch.
00:06:26: Und das erste war eben Candy kittens, dass wir das also als Lieder.
00:06:30: Das ist jetzt verzehnfacht in Umsatz und wir sind knapp zehn Jahre beteiligt.
00:06:34: so dann takt shop war die Idee.
00:06:38: Dass er plötzlich gesehen hat hört zu das funktioniert so gut.
00:06:41: ihr habt dieses ganz Industrienau.
00:06:42: hau ich bin berühmt.
00:06:44: warum übertragen wir das nicht auch auf andere Persönlichkeiten?
00:06:48: weil alle kamen zu ihm und sagten her mal zu Jamie du bist ja multimillionär geworden mit deiner Marke.
00:06:52: ich will auch multimillionäre werden.
00:06:54: Ich bin berührt Aber ich habe doch nicht genug Geld.
00:06:57: und so war der Gedanke zu sagen, es gibt viele Celebrities die auch für was stehen.
00:07:02: Aber das brauchen Industriepartner und da haben wir Tag Shop gegründet mit Jamie, mit dem Ed Williams, der Geschäftsführer dort und wir Und bringen jetzt sozusagen Stück für Stück marken.
00:07:11: also eine erste Partnerschaft ist Nico Melana Der ist YouTuber Sehr, sehr stark macht also Filme ist es nicht irgendwie so kurzes Nips nur sondern halbestunden Film über ein Thema für junge Leute.
00:07:26: Unheimlich spannend kann ich jedem raten das sich mal anzuschauen.
00:07:30: und mit dem sprechen wir im Fruchtgummi-Segment eine andere Zielgruppe an und haben jetzt eine Marke aufgebaut auch wieder innerhalb von zwei Jahren zwanzig Millionen Umsatz werden.
00:07:41: dieses Jahr sogar.
00:07:42: dieses Jahr werden wir Also deutlich höher.
00:07:44: Das war ja
00:07:44: ein halbes Jahr!
00:07:45: Ja, das war es erst April letzten Jahres hatten wir begonnen und Ende diesen Jahres werden wir zwischen den fünf und zwanzigund dreißig überladen.
00:07:51: Das
00:07:51: sind die Shades?
00:07:54: Genau, aber auch da.
00:07:56: Da war zum Beispiel eher total stark, wir hatten Konzepte für ihn entwickelt.
00:08:00: er hat sich sowohl als Bürgermeister aufstellen lassen für London als auch als Premierminister für England.
00:08:08: Er ging auch durch die BBC, weil er hat sich in mehreren Counties, also sagen wir mal jetzt Bundesländern oder Regionen aufstellen lassen.
00:08:15: Das ging dann durch die BVC, dass das nicht möglich wäre, weil eine Person sich nicht in mehrere Regionen... Sie wussten aber nicht, dass er in zwölf Regionen Personen überzeugt hat seinen Namen anzunehmen wie mit seinem Namen als unterschiedliche Person.
00:08:30: Also so ein Unterhaltungswert hat er Und ist eben sehr intelligent und hat aber immer so kinder Sonnenbrille.
00:08:38: Also sein Eiken ist, er hat immer diese Kindersonnen Brille die Tenenzen ein bisschen eng aus seinem Kopf, aber dadurch hatte er diese Shades, eben diese Sonnen brille... ...und hat dann gesagt ne Shades is mein Eiken ich will das wir alles als Shades Form machen!
00:08:49: Und das funktioniert war eine gut richtige Idee, deswegen hat die Packung auch vorne und hinten diese Brille.
00:08:55: Das heißt wenn man die Packungen vor das Gesicht nimmt kann man also durch diesen...
00:08:59: Früher in den achtzigeren die drei D-Brillen die man sich so aufgesetzt hatte waren ja so okay.
00:09:07: Das ist dann quasi nur auf dem englischen Markt.
00:09:08: oder ist dieser Tagshop-Idee auch eine Idee die man nach Deutschland nimmt?
00:09:13: Also wir folgen natürlich immer den Märkten und den Chancen.
00:09:16: In diesem Fall ist ja die Frage, wo es eher noch berühmt?
00:09:19: Und er ist noch beruhmt in allen englischsprachigen Ländern natürlich.
00:09:22: Das heißt das erstes bietet sich sowas wie Australien-Amerika an und das auch der nächste Schritt.
00:09:27: aber er ist beispielsweise auch mal auf der Süßwaremisse in Köln und ich dachte naja in Deutschland kennt ihn ja keiner.
00:09:32: wenn man mit ihm rum marschiert muss man da uns Selfies machen.
00:09:35: also es scheint ohne Bekanntheit hier zu sein.
00:09:38: Und dann ist ja noch, im Februar haben sie Grace Healthy Snacking, kann man dazu sagen.
00:09:46: Übernommen war Candy-Kitten sozusagen so ein Warmup um zu gucken einen Testballon wie funktioniert der britische Markt?
00:09:52: und dann sich entschieden oder kam das irgendwie zeitgleich?
00:09:55: Oder sind die auch auf Sie zugekommen?
00:09:57: Die Geschichte mit Candy Kitten war so wie Herr Fassinen erzählt hat also dass es ganz nah einfach an Katjes dran, Katjes aber... doppelt so teuer, aber mit diesem pretty twist.
00:10:11: Und dann schaut man da natürlich was passt dazu?
00:10:14: Ah!
00:10:14: Was passt zu den Leuten?
00:10:16: also Tuck Shop und der Nico die kamen natürlich über den Jamie.
00:10:20: das war eben auch ein bisschen anders als in Deutschland dass eben da sonst da auch der Inhaber mit war.
00:10:27: und dann schaut sich natürlich auch an was ist noch eine moderne Form von Snacking?
00:10:34: Und Grace ist, würde ich sagen die bekannteste Form für healthy Snacking.
00:10:39: Was findet man dann?
00:10:40: Der Nüsse hauptsächlich!
00:10:41: Den
00:10:41: Nüssen und Schleppjacks aus der Haferriegel.
00:10:44: Was für Kombination
00:10:46: sind das so, wer jetzt sich nichts darunter vorstellen kann?
00:10:49: Also ist da ein Oliven mit drin oder ist es irgendwie...
00:10:51: Nee, Oliiven sind nicht drin.
00:10:53: Aber alle möglichen Nüsse und Früchte und Haferflotten.
00:10:57: Also aber nicht so klebrig wie es das zum Teil in Deutschland gibt.
00:11:01: Da ist es ja überwiegend Lokosisirup damit alles zusammenmeldet sondern eher in einer pureren Konsistenz.
00:11:10: Das Besondere ist, das ist HFSS.
00:11:13: englischer rechtlicher Begriff bedeutet, aber man ist im Grunde ein Hellsier-Food.
00:11:19: So und wenn man diesen hellsier Food
00:11:22: Möglichkeit
00:11:22: hat dann kann man in dem Supermarkt ganz anders vermarkten und jedes Produkt was die verkaufen erfüllt diese Richtlinie und das kann im Grunden kein anderer im Markt.
00:11:31: und damit hat man sozusagen so stamp approved I'm good for you.
00:11:36: und deswegen sind die Nüsse und die Nussmischung und die Dinge die man dafür auswählt oder auch die Riegel Rezepturen so, dass wenn man das ist.
00:11:43: Man weiß okay, das kann ich mit guten Gewissen essen.
00:11:45: Das hat den...
00:11:46: Okay also auch da wieder was jetzt zu ihrer Philosophie passt.
00:11:49: Absolut.
00:11:50: Dieses gesunde, also besser andere.
00:11:53: Wenn
00:11:53: schon dann besser?
00:11:55: Ja genau!
00:11:56: Und wir bauen diese Firmen in dem Fall ja mal ein eigener Ast unsere Company.
00:12:02: Wir bauen die wie ein Baum.
00:12:04: Wir hätten jetzt nicht angefangen mit Grace.
00:12:07: Wir haben mit etwas angefangen, was ganz nah an uns dran ist.
00:12:11: Mit Candy Kittens.
00:12:13: Dann etwas, was ein Stück weiter ist eben mit dem Influencer und seinen Shades aber auf Hochgummi.
00:12:20: Und dann ein Stück weiter, was liegt noch im Regal neben uns?
00:12:25: So haben wir schon immer Firmen gebaut.
00:12:26: Wir sind auch nicht sofort von Lackritz auf michs Honig gekommen, sondern dass wir eine Reise von vierzig Jahren oder so, das fängt schon früh an.
00:12:38: Ursprünglich haben wir nur Lackritz Dann sind wir auf Ruchgummi gegangen.
00:12:42: Aber man
00:12:43: kann schon sagen, das war auf jeden Fall eine Möglichkeit.
00:12:45: durch Candy-Kittens haben sie den britischen Markt kennengelernt und dadurch sich auch quasi einen Namen gemacht um da vielleicht eher dann irgendwie bei Grace vorzusprechen.
00:12:55: Genau was man nicht unterschätzen darf ist wenn man in den Land geht dass man ja eine Organisation braucht.
00:13:01: Und mit Candy-Kittens haben wir eine eigene Organisation, die an sich alles kann.
00:13:05: Die kann verkaufen, die kann Marketing und Logistic.
00:13:08: Das sind schon viele einzelne Elemente.
00:13:10: Wenn man dabei null anfängt ist das immer schwierig.
00:13:13: Wenn aber diese Organisation hat und dann was kauft und das einfach mit daran hängt... Dann ist das sehr viel schneller natürlich auch profitabel.
00:13:21: weil diese ganzen vielen Kosten, die man sonst zusätzlicher braucht, die braucht man nicht.
00:13:26: Diese Organisation gibt es ja schon.
00:13:28: Das heißt in der Regel braucht man noch zwei oder drei Leute im Marketing Aber die Sales-Mannschaft hat man, die Logistik-Manschaft hat man.
00:13:34: Und insofern haben wir immer eine Basis im Land und können dann was dranhängen.
00:13:39: Das haben wir aber in Deutschland vorher genauso gemacht.
00:13:40: Wir hatten erst Kattjes, dann haben wir Erheubrause gekauft, dann sind wir Salos oder Weckustenbomons gekauft.
00:13:46: Dafür brauchen wir keine neue Organisation sondern wir haben die Produktion dann... ...und dann geht's in den gleichen Fluss!
00:13:51: Und das ist natürlich sehr viel profitabler als wenn man viele Firmen in vielen Ländern nebeneinandersteht.
00:13:56: Ja und wir kaufen ja oft etwas für einen... großen Konzern, in dem Fall jetzt Unilever zu klein ist.
00:14:02: Wenn das dann verselbstständigt wird... geben die uns nicht plötzlich ihren Sales-Aparat zum Beispiel.
00:14:09: Also brauchen wir Sales, die Fabrik haben wir auch mit übernommen also hundertsiebzig Leute und Gott sei Dank in der Nähe von Heathrow.
00:14:15: Die Fabriken übernehmen wir gerne immer mit weil so eine Nuss und healthy Snacks-Fabrik haben natürlich nicht.
00:14:22: deswegen übernehmen das gerne und wir haben noch nie eine geschlossen.
00:14:26: Das ist vielleicht anders als viele.
00:14:28: Wir sehen immer das Potenzial eher ja und nicht dieses klein hacken und dann wieder teurer verkaufen.
00:14:35: Das ist nicht unsere Strategie, we're here to stay!
00:14:39: Und das sagen wir denen auch immer...und so bauen wir dann auch.
00:14:43: wenn man hier zu stay ist, dann baust du das sinnvoll auf.
00:14:46: Und dann brauchst Du eben gerade wenn wir von Konzernen kaufen und wir haben viel schon vom Konzern gekauft also Wegbombongs vom Prokta den Terramit von Henkel die Bübchen von Nestle Dann brauchen wir einen Organismus der das dann auch händelt.
00:15:03: noch mal die fabriken bleiben so wie sie sind aber ansonsten brauchst du einen ein tier dass das alles handelt und das hat das drangeln ja auch viele startups sonst weil die das alles sich ganz mühsam erarbeiten müssen.
00:15:20: Wir haben da nun mal viel Erfahrung und in den großen Ländern, also wo wir gerne kaufen außer Deutschland ist ja Italien und England.
00:15:28: Ist eine andere Folge warum gerade da?
00:15:31: Aber da brauchen wir diesen Organismus und wir müssen auch die Kultur verstehen und die Kunden kennen.
00:15:37: Ich möchte einmal auf diese unglaublichen Zahlen kommen, die Sie Herr Fassin schon angesprochen haben.
00:15:41: Sie haben kumuliert in den Marken in UK rund einhundert Millionen Euro Umsatz gemacht.
00:15:47: Ist das für Sie eine Erfolgsgeschichte, also wenn wir jetzt gehört haben von zwei Millionen oder sagen sie da geht noch mehr?
00:15:55: Nein.
00:15:56: Also das ist ohne Frage natürlich ne Erfolgeschicht mit der wir happy sind aber es geht natürlich weiter.
00:16:02: Wir hätten auch nicht ich hätte ehrlich gesagt noch nie mal vor einem Jahr gedacht dass wir Grace mit knapp fünfzehn Millionen übernehmen und meistens ist das ehrlicherweise Überraschende Dass je größer wir werden umso mehr Chancen gibt es.
00:16:18: also früher dachte ich immer irgendwie das geht dann nicht mehr weil dann kommt ihr nicht mehr so viel entgegen.
00:16:24: doch es kommt uns ehrlicherweise immer mehr entgegend.
00:16:26: und.
00:16:27: So wie dass mit Kenny kittens begann und dann die zweite Marke mit Schades dazu kam, so kann man's dann auch grace.
00:16:32: ich glaube irgendwo kriegen wir eine Glaubwürdigkeit nach außen hin durch Größe ein kleines Unternehmen bis hast du vielleicht noch ausnehmen manchmal auch nicht die Die gleiche Stärke und auch Glaubwürdigkeit.
00:16:43: Und so ein Unilever, wenn die dir was übergeben... ...die wollen ja auch eine gewisse Ruhe.
00:16:48: Ja?
00:16:48: Die haben ne Mitarbeiterverantwortung.
00:16:50: Also wenn die das jetzt irgendwie jemanden geben muss, dass sie nicht so sicher sind ob dann in zwei Jahren einer Presse steht, die Hälfte ist entlassen worden.. ..und das bei uns noch nie passiert.
00:16:58: Das wissen alle.
00:16:59: Da glaube ich hilft uns eher die Größe.
00:17:01: Ist das am Ende vielleicht der Hebel für dieses Wachstum, dass Sie selber wachsen?
00:17:06: oder was würden Sie sagen ist der entscheidende Hebel dafür für dieses wachstums, was da entstanden ist?
00:17:11: Das klingt komisch, wir haben vor drei Jahren Workshop gemacht.
00:17:14: Da haben wir etwa so zwanzig fünf, zwanzandzig Millionen Umsatz gemacht und da habe ich gesagt lass uns mal den Plan machen wie machen wir hundert Millionen?
00:17:22: Und das wirkte in diesem Workshop ein bisschen... Ja, ich würde sagen... Hübris!
00:17:30: Es wirkte ein bisschen übertrieben.
00:17:33: aber in dem Moment als wir diesen Workshop da besprochen und in dem moment haben wir dann doch Wege uns überlegt, wie das funktionieren könnte.
00:17:41: Und dadurch kam auch die Überlegung wir können einfach super vermarkten und England das ist das zweite Brexit war ja die riesen Diskussion und alles wird schlechter in England.
00:17:53: für uns ist es seitdem ehrlicherweise viel besser geworden.
00:17:56: ich kanns auch noch nicht gar nicht sagen.
00:17:57: warum.
00:17:58: vielleicht weil weniger Leute nach england gehen.
00:17:59: der Wettbewerb geringe i don't know aber england ist ein Supermarkt.
00:18:02: die sind offen für Innovationen da passiert viel.
00:18:05: also wir sind die
00:18:06: Margen sind höher und
00:18:07: die margen sind gut.
00:18:08: alle sind happy.
00:18:09: Okay, das wollen wir auch noch mal fragen.
00:18:11: Also was würden Sie sagen?
00:18:12: Wo liegt das größte ungenutzte Potenzial im UK-Geschäft?
00:18:18: Das größte Ungenutzten Potenziale... also ich sage mal, was für uns ein riesen Thema wird.
00:18:23: Wir sind im Grunde an Celebrity Incubator da geworden und ich glaube Da haben wir noch einige Spreche die wir gerade aufführen Und da werden wir sicherlich noch Potential heben von mit Menschen Die einfach stark sind tolle Persönlichkeiten sind Aber weit entfernt davon sind ein Produkt zu entwickeln oder zu vermarkten und ich glaube, da werden wir noch viel bewegen.
00:18:47: Was sind so die größten Unterschiede?
00:18:50: Also gerade wenn man jetzt Beispiel Produktion Logistik Kostenstrukturen was macht das wie ist warum ist es anders in in UK?
00:18:58: Und was sind da die größte Unterschiede?
00:19:02: gibt's auch etwas was einfacher ist?
00:19:03: haben sie vielleicht weniger Bürokratie?
00:19:05: England ist schon so ein bisschen zwischen Amerika und Europa.
00:19:07: von der Kultur also Ich würde behaupten wollen dass diese kendu mentalität dieses pragmatische.
00:19:15: wir machen was daraus.
00:19:17: das ist viel stärker ausgeprägt.
00:19:19: also ich nehme ein klassisches beispiel in deutsches haus.
00:19:22: es absolut perfekt das hatten thermopänen drei glasig und wende sind so dass wir damit reihe erst quakes überleben und die toiletten werden für vier dreißig personen angelegt werden.
00:19:34: fünfzig persone arbeiten also alles super.
00:19:37: Aber ist es richtig cool in jedem Gebäude?
00:19:41: In England sind wirklich zum Teil, wenn man die von außen sieht.
00:19:44: Schon spezielle Gebäuden und dann gehst du rein und die sehen supercool aus!
00:19:49: Sie haben richtig was draus gemacht.
00:19:50: so und das machen sie eben aus dem Pragmatismus sagen gut es ist jetzt eine simple Scheibe aber reicht schon oder wir nehmen eine coole Farbe genau da würde ich sagen diese... Da sind sie einfach anpackender pragmatischer
00:20:03: Und
00:20:03: auch cooler.
00:20:04: Vielleicht jetzt erst recht, weil sie nicht mehr zur EU gehören und weil sie sozusagen ja irgendwo dazwischen stehen?
00:20:11: Also macht dieser Bretzer Hansa nicht... Kann ich
00:20:13: nicht sagen.
00:20:14: Ich würde sagen eher die fühlen sich Europa verbunden war als es die politische Landtage zeigt.
00:20:19: Wir
00:20:19: sind ja in London aktiv.
00:20:20: A ist da das Headquarter B sind die meisten unserer Kunden da Zef fliegen wir natürlich da ein.
00:20:29: Und hab zum Teil auch Kinder da, das und London ist auch ein eigener Kosmos und ein toller Kosmos, dass ja wahrscheinlich in Europa was zumindest Business angeht.
00:20:41: Sagst du extra in Englisch the most vibrant one?
00:20:43: Ja, ist es vibrant.
00:20:47: Du spürst das, das was sie sagt mit der Atmosphäre die ist anders.
00:20:51: Die haben auch Spaß an... Business weiß nicht, ob in Berlin alle Spaß am Business haben.
00:20:59: Und zumindest lassen sie es nicht raus aus vielleicht der Tech-Branche aber sonst lassen Sie es nicht so raus.
00:21:06: Spaß am business ist auch was Tolles.
00:21:08: das wird völlig unterschätzt und da ist es so.
00:21:10: die haben eine Kultur Auch Künstler wie der Jamie auch Spaß hat, Business hat.
00:21:17: Also es ist generell das ist irgendwie so ein Englisches Merkmal was wir haben?
00:21:21: Ich finde
00:21:21: den Punkt gut.
00:21:22: ich glaube es gibt einfach auf der Welt wahrscheinlich so vier fünf Städte wenn überhaupt wo die Trends gesetzt werden.
00:21:28: also eins ist New York das Unbestritten dann wird's irgendwie Korea an der Westküste vielleicht noch etwas geben.
00:21:35: genau dann gibts Korea die eine asiatischen Welt Trend setzen und dann wird es schon enger in Europa.
00:21:43: und da würde ich sagen London ist definitiv, das sieht man auch in Supermärkten.
00:21:47: Da passiert einfach mehr.
00:21:48: Inwiefern?
00:21:49: Also mal ein Beispiel für... Ich habe jetzt direkt einen deutschen Supermarkt, wo man ja auch denkt, da hat sich etwas
00:21:53: gefühlt.
00:21:53: Ganz viele Food Trends, ja, Innocent der erste Smoothie den es gab, der kommt aus England.
00:22:00: Die ganze Nussmischung kam aus England.
00:22:02: oder diese ganzen Single Portions Für Single-Haushalte zum Beispiel hier bei Maxi Spencer.
00:22:08: Absolut, ready to ... Ja, das
00:22:10: gibt's ja inzwischen auch, aber das haben die schon zwanzig Jahre.
00:22:15: Allein im Premiumfruchtgummi, das gibts in Deutschland nicht.
00:22:18: In Deutschland zwei Euro fünfzig für ein Fruchtgummig.
00:22:20: Überlegt man sich da ne?
00:22:22: Schon in England sein, wenn es besser schmeckt und cool aussieht, riskieren wir mal.
00:22:28: Nichts sieht auch bunter aus lebendiger!
00:22:31: Welche Rolle, weil sie von dem Brexit angesprochen haben.
00:22:33: Spielt der Brexit heute noch im operativen Geschäft?
00:22:36: Also gerade bei Logistik aber vielleicht auch nie verketten?
00:22:40: Ja spielt eine Rolle.
00:22:42: ich muss sagen es ist auch für die.
00:22:43: das ist der kleinere Mittelstand.
00:22:45: Für den ist es auch hart weil man einfach so viel dokumentieren muss und Man hat einfach das ist er vereinfacht gesagt wenn ich nach Indien verkaufe dann nach England ist jetzt gleich aufwendig Und da Frankreich fahre ich einfach mit einem Lkw.
00:22:57: ja also dass isst für eine Wirtschaft schon hemmend Aber für uns ist es ... Wir haben
00:23:03: uns dran gewöhnt.
00:23:04: Einmal umgestellt, das hat natürlich ein bisschen geruckelt wie das so oft so ist.
00:23:10: Inzwischen mühelos und das Gute ist ja dass in England auch dafür bezahlt wird.
00:23:16: Das wiederhole ich wahrscheinlich durch die Insellage und jetzt eher noch verstärkt durch den Brexit gibt es eher weniger Wettbewerb als vorher.
00:23:26: Also hat sich der Markt dadurch dauerhaft verändert.
00:23:29: würden Sie sagen?
00:23:30: Ja
00:23:30: definitiv
00:23:31: Unterscheidet sich vielleicht einmal da noch mal drauf die Handelstruktur in Großbritannien stark von der in Kontinentaleuropa?
00:23:40: Nein, ich würde sagen dass sie sich nicht.
00:23:41: Also die Anzahl der Teilnehmer ist ähnlich.
00:23:44: Das sind in jedem ehrlicherweise überall in Europa immer so vier fünf Player.
00:23:48: Ich würde sagen bei uns in Deutschland ist der Riesenunterschied das der Anteil des skontierenden Händler als Lidl Aldi stärker ist als in England und dadurch in england noch ein bisschen mehr Vielfalt ist.
00:23:59: Also es heißt, es gibt noch spezifischere.
00:24:02: Es gibt auch ein Aldiolidl aber dann gibt's auch noch einen Premium-Händler und dann gibt es noch einen zweiten Premium Händler... Also
00:24:08: eher die Bereitschaft?
00:24:09: Ja,
00:24:09: sind mehrere verschiedene Systeme im Handel noch tätig.
00:24:12: Und in Amerika ist es noch viel extremer.
00:24:16: Da gibt es einfach zwanzig verschiedene Definitionen.
00:24:19: was kann ein Lebensmittelhändler sein?
00:24:20: und in Deutschland würde ich sagen gibt es vielleicht zwei Diskontierenden und dann den Supermarkt bereitet.
00:24:26: Ist das für sie einfacher oder ist es auch erst mal stressiger, weil Sie sich umstellen müssen?
00:24:32: Weil Sie sozusagen in diesen deutschen Markt etabliert sind... Das ist kein
00:24:35: Unterschied!
00:24:37: Und selbst wenn's anstrengender ist so was wir wollen uns nicht bequem.
00:24:41: Ich glaube wir haben in Deutschland ehrlicherweise als Lebensmittelindustrie einen Vorteil Weil wir durch die Discounter einfach so trainiert wurden, dass wir sehr effektiv, sehr preiswert und sehr gut sein müssen.
00:24:54: Dass wir dadurch weltweit auch kompetitiv in den Preisen sind.
00:24:57: also wir können einfach in Länder gehen wo vielleicht nicht so effektive bei uns produziert wird Und haben da Vorteile.
00:25:02: Also wir haben ein gutes Wutcamp hier gehabt in Deutschland.
00:25:05: Okay, aber es hört sich ja danach an dass sie sich dann auch freuen wenn's in der UK das Höherpreis sieht?
00:25:09: Dann können Sie sich ausgehoben oder?
00:25:10: Absolut!
00:25:11: Ist natürlich so, wenn du'n bisschen mehr Marge hast, kannst du in den Märkten auch mehr machen.
00:25:15: Ja.
00:25:15: Auch kommunikativ mehr machen, innovativ mehr möglich.
00:25:19: Insofern, wenn Du'n Bisschen Luft zum Atmen hast um mehr Chancen den Markt zu verändern...
00:25:24: Jetzt noch eine Frage dazu.
00:25:25: Wenn man all diese Unterschiede zusammenfasst, welche strategischen Entscheidungen müssen Unternehmen treffen wenn sie im UK-Markterfolgreich sein wollen?
00:25:34: Was würden Sie sagen?
00:25:35: Ich möchte sagen der englische Konsument ist einfach anders.
00:25:38: Er isst ein anderer Konsument.
00:25:41: Nehmen wir mal das Beispiel Werbung.
00:25:43: ich glaube ne deutsche Werbung in England.
00:25:45: da würden die sagen was soll das?
00:25:49: Das wird
00:25:50: zu langweilig, das muss more entertaining sein.
00:25:55: Also ich würde mal sagen man muss sich schon klar machen es ist ein ganz anderer Menschenschlag.
00:26:03: Ich finde es großartig weil es ist natürlich total bereichernd.
00:26:07: aber ich würde sagen du musst dich auf die lokalen Gegebenheiten einstellen also du kannst nicht one size fits all machen.
00:26:14: Okay, das heißt also dass haben den britische marken um im umkehrschluss auch eine chance auf dem deutschen markt zu kommen
00:26:20: tun sich ja schwer.
00:26:22: Es gibt glaube ich ein einziges beispiel was jeder kennt das ist walker shortbread.
00:26:27: Das
00:26:28: ist
00:26:29: irgendwie und das ist es ganz lustig der größte exportör von lebensmitteln in schottland.
00:26:35: da kann man sich ja schon vorstellen wie viel wird dann exportieren an lebensmittel?
00:26:39: Schautbrett ist ja auch noch kein Massenkollekt hier.
00:26:43: Seht aber jeder Kenz, weil da dieser Tadren-Design
00:26:47: drauf ist...
00:26:48: Ist eher schwierig!
00:26:49: Also wenn Sie da bei Unilever gibt es ja auch berühmte Marken so wie den Commentself oder Marmite, das hat's nie geschafft außerhalb der englischsprachigen Welt.
00:27:00: So was wo England natürlich einen Vorteil hat In der englischsprachigen welt.
00:27:05: also es gibt einen sehr guten transfer in die usa oder nach australia.
00:27:08: Ja, okay und ja
00:27:10: da schätzt da sehen wir auch noch weitere chancen.
00:27:13: Achso dann ist sozusagen england des übungsübungsterra.
00:27:18: Wie ich das schon sagte dass man unternehmen immer versucht Bei den Produkten von dem einen zum nächsten Ast zu springen und nicht gleich ganz nach oben oder zum anderen Baum.
00:27:30: So ist es auch bei den Regionen, man versucht von einer Region dahin zu gehen wo man auch schon sieht dass Leute vielleicht zumindest die Art des Produktes kennen?
00:27:38: Du hast eine kulturelle Nähe.
00:27:40: also gibt ja immer diese typische Dachregion Deutschland Österreich Schweiz da tun sich deutsche Unternehmen Klassischerweise leichter.
00:27:47: Und so gibt's auf der anderen Seite auch Frankreich, die tun sich in Nordafrika leichter, sprechen ja alle französisch dort und so gibts den alten Commonwealth aus England und man macht natürlich lieber Geschäfte mit jemanden, der einem kulturell näher ist.
00:28:01: Fällt einfach leichter!
00:28:02: Haben Sie denn für die Zukunft welche internationalen Märkte interessiert?
00:28:05: Vorhin ist das Beispiel Korea.
00:28:07: Wäre sowas auch mal spannend für sie.
00:28:10: oder sagt
00:28:11: ihr... Ja, Korea
00:28:11: ist kurz spannend.
00:28:12: Wir sind da.
00:28:13: Ja, also Korea sind wir.
00:28:14: Sind wir auch sehr erfolgreich?
00:28:16: Sind wir von Null auf Hundert?
00:28:17: Also Korea ist so ein Land...
00:28:18: Aber nicht hundert Millionen!
00:28:22: Nein, Null aus Hundert im Sinne von Wir haben, wir sind reingegangen und wollten bisschen Umsatz machen, aber kann es auch sagen, sind fünf Millionen Umsatz, aber für das erste Jahr, wenn man so einfach mal schaut wie der Markt ist überraschend viel.
00:28:35: Darf ich fragen, womit?
00:28:36: Mit ja Grünohase, also einen Artikel, der besonders abgeht.
00:28:41: Und Korea ist deswegen wichtig, weil Korea ist so.
00:28:44: wenn sie in Asien erfolgreich sein wollen.
00:28:46: dann fängt es in Korea an.
00:28:48: Die koreanische Regierung hat das sehr klug gemacht.
00:28:51: die haben gesagt Wenn wir Trends setzen wollen als Koreaner müssen wir im bestimmten Bereich stark sein.
00:28:56: und dann haben die entschieden Es muss Film geben.
00:28:58: Deswegen den ganzen koreanischen Filmen die wir alle heute sehen.
00:29:02: überraschenderweise war eine staatliche Entscheidung Wir wollen Hollywood werden.
00:29:06: Das zweite war, wir müssen den Musikdominieren.
00:29:09: Ich meine, K-Pop alle kennen das.
00:29:10: Der dritte war Murodon.
00:29:11: Die haben gesagt in den drei Bereichen wenn ich da stark bin dann kann ich Trends in die Welt bringen.
00:29:15: und so ist es.
00:29:16: Korea ist definitiv in Asien der Trendsetter.
00:29:19: also you made it.
00:29:21: If you make it anywhere, singt man auch in Korea jetzt.
00:29:26: Okay also damit sagen wir schon mal den besten Teaser für irgend eine nächste unserer Folgen.
00:29:31: Den koreanischen Markt da müssen wir dann tatsächlich auch nochmal...
00:29:34: Absoluten!
00:29:34: Sollen wir vor Ort sein machen?
00:29:35: Ja finde ich auch sehr gut und umgekehrt.
00:29:38: die Frage gibt es einen Markt wo sie sagen ne das lohnt sich nicht dass das machen wir nicht?
00:29:45: Na ja wir gehen natürlich eher in Märkte wo's Neudeutsch advanced ist, also wo die Basisbedürfnisse befriedigt sind.
00:29:57: Wir sind nicht diejenigen, die besonders gut darin sind Mitu zu machen, also das was es schon gibt und das möglichst ... Das ist ja beim Mitu wir haben auch sehr wenig Privilebe fast gar keins wussten nur darum geht billig zu sein Und das sind aber viele Märkte in der Welt.
00:30:15: Aber da können wir unsere Fähigkeiten eben uns auf eine Kultur einzustellen, Marke großzumachen und speziellen Benefit zu verkaufen nicht realisieren.
00:30:26: Ja Rechtssicherheit würde ich sagen ist ein
00:30:27: großes Thema.
00:30:28: Wenn Firma kaufen ja dann... Ja ja, Rechtssicherung.
00:30:31: also wir wollen schon dahinter sein wo einfach die Rechnung bezahlt werden Und wenn man das auch durchblickt, also dürfen uns ja nicht überschätzen.
00:30:40: Das Markenrecht funktioniert.
00:30:42: Ja, markenrecht Riesenzimmer.
00:30:45: Unsere wertvollsten Assets sind die Marken und das bewerten wir auch so weil was ist eine Marke?
00:30:49: vorverkauftes Vertrauen?
00:30:51: Was im Kopf gespeichert ist!
00:30:52: Wir kaufen mit Marken ja auch einen konstanten Cashflow.
00:30:57: Wenn du eine Marke kaufst, dann wird die ja zum Teil aus eigenen Mitteln aber auch aus fremdmitteln finanziert und die müssen bedient werden.
00:31:06: Und dafür brauchst du einen konstanten Cashflow!
00:31:08: Da sind Marken geradezu ideal für.
00:31:11: So wächst unsere ganze Markenholding, weil wir über den konstanten cashflow gut finanzieren können.
00:31:19: Also ich nehme aus dieser Folge mit, ich muss Premium Wein-Gummi unbedingt testen.
00:31:23: Das heißt liebe Hörerinnen und Hörern, ich versuche hier gleich mal... Ich bin ja im Katties Gebäude, ich gucke gleich mal ob ich entsprechende Packungen finde und berichte dann, ob ich den Unterschied geschmeckt habe.
00:31:33: Nein vielen Dank für diesen UK Ausflug!
00:31:36: Auch heute wieder wirklich spannend.
00:31:38: Danke, Bastian Fassin, Tobias Bachmüller für diese Einblicke, danke schön.
00:31:41: My
00:31:41: pleasure, bedanken
00:31:42: Ihnen.
00:31:42: Danke
00:31:42: auch vielen Dank euch fürs Zuhören.
00:31:45: Ich hoffe es hat euch genauso viel Spaß gemacht.
00:31:47: ihr habt ordentlich was mitgenommen Und wenn ihr Fragen habt, immer wieder gerne her damit.
00:31:52: Wenn ihr was zu bemängeln habt ... Wir können nur besser werden?
00:31:55: Haben wir heute auch gelernt!
00:31:56: Wir wollen uns weiterhin austoben.
00:31:57: Auch das könnt ihr mir direkt entweder schreiben über Instagram oder ihr schreibt direkt unter die Spotify-Folge und dann sage ich bis in zwei Wochen, dann heißt es wieder Katjes Pack aus.
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